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Windchill+ Zugriff, Bereitstellung und Konfiguration
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Die Rolle "Geschäftsadministrator" bietet erhöhte Berechtigungen für die Unterstützung geschäftskritischer Konfigurationsänderungen, einschließlich des Zugriffs auf Dienstprogrammseiten auf Site-Ebene. Obwohl diese Funktion die Agilität verbessert, muss sie mit Bedacht eingesetzt werden. Die empfohlene CCD-Bereitstellungsmethodik wird nicht durch sie ersetzt.
Damit Sie die Geschäftsadministratorfunktion nutzen können, müssen Sie eine Serviceanfrage erstellen. Nach Genehmigung weist Ihnen der Site-Administrator die Gruppe Site Business Administrator - Contributor (Site) zu und gewährt Ihnen dadurch die erforderlichen Berechtigungen. Weitere Informationen finden Sie unter Serviceanfrage öffnen.
Weitere Informationen zur Rolle des Geschäftsadministrators finden Sie unter Benutzergruppe "Geschäftsadministrator".
Zugriff
Sie haben Zugriff auf den Frontend-Bereich der Integrationsumgebung einschließlich der Dienstprogrammseiten auf der Organisationsebene und Site-Administrator-Ebene.
Sie verfügen über Administratorzugriff, der auf die Dienstprogrammseiten auf Site-Ebene und auf Organisationsebene sowohl für Qualitätssicherung als auch für Produktionsumgebungen beschränkt ist. Dieser Zugriff sollte in erster Linie für Ansichtszwecke verwendet werden, obwohl dies mit der neuen Geschäftsadministratorrolle nicht erzwungen wird. PTC empfiehlt, diesen Zugriff nur für Problembehandlungs- und Überwachungszwecke zu verwenden. Je nach Umgebung stehen Ihnen unterschiedliche spezifische Dienstprogramme auf Organisationsebene zur Verfügung. Verwenden Sie diesen Zugriff verantwortungsbewusst und überschreiten Sie nie den definierten Umfang Ihrer Rolle.
Sie haben keinen Zugriff auf den Backend-Bereich Ihrer Windchill Server in einer von PTC gehosteten Windchill+ Umgebung. Backend-Zugriff ist nur in lokalen Entwicklungsumgebungen über eine virtuelle Maschine verfügbar, die entweder vom Entwickler oder in einem Cloud-Portal gehostet wird.
Bereitstellungsmethoden
PTC unterstützt die Bereitstellung von Build-Paketen nur über den automatisierten Build-Bereitstellungsprozess.
Bei der automatisierten Build-Bereitstellung wird nur eine einzige Paketierungsmethodik namens CCD (Code and Configuration Deployment) akzeptiert.
Das CCD-Dienstprogramm ist im Lieferumfang von PTC Windchill PDMLink enthalten und wird mit installiert. Weitere Informationen finden Sie unter Deploying Code and Configuration Package (auf Englisch).
Das System verwendet das BAC-Framework (Business Administrative Change), um Geschäftskonfigurationen zu erfassen, zu exportieren und zu importieren. BAC-Pakete müssen im CCD-Paket enthalten sein, um erhöht zu werden.
CCD wird als einzige Bereitstellungsmethodik unterstützt.
BAC-Pakete müssen alle Konfigurationen enthalten und alle (kumulierten) Workstreams innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemäß Freigabeintervall und Zeitplan kombinieren. Weitere Informationen finden Sie unter BAC-Pakete mit dem CCD-Dienstprogramm importieren.
PTC rät davon ab, BAC zum Verwalten Ihrer Container-Zugriffssteuerungslisten zu verwenden. Verwenden Sie stattdessen das Framework LoadFromFile, das im CCD-Paket unterstützt wird. Weitere Informationen finden Sie unter CCD Package Structure.
Zugriffssteuerungslisten sind nicht über BAC oder andere ähnliche Objekte zulässig. Diese Einschränkung trifft speziell auf Windchill+ Bereitstellungen zu.
Für die Funktionalität LoadFromFile bestehen definierte Einschränkungen. Es werden nur CCD-Pakete unterstützt, die einen bestimmten Größenschwellenwert nicht überschreiten.
Optimale Vorgehensweisen für Entwicklung und Konfiguration
Alle Projekte müssen mit Datenmodellierungsaktivitäten unter Verwendung des Dienstprogramms Typ- und Attribut-Manager beginnen.
Datenmodellierung bezieht sich auf das Definieren einer Objekttyp- und Attributstrategie. Entwickeln Sie Ihr Datenmodell in Ihrer Entwicklungsumgebung, und publizieren Sie es mithilfe der automatisierten Bereitstellung in der Integrationsumgebung.
Sie müssen alle CCD-Pakete validieren, bevor Sie sie an den automatisierten Build-Dienst weiterleiten. Es wird empfohlen, zwei Entwicklungsumgebungen einzurichten:
Eine Quell-Entwicklungsumgebung, in der die Änderungen implementiert werden.
Eine Zielentwicklungsumgebung zum Testen, ob das CCD-Paket bereitgestellt werden kann. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zum Ziel "deploy" unter Targets.
In diesem Zusammenhang bezieht sich das Thema Targets speziell auf die CCD "ANT"-Ziele, die für Build- und Konfigurationszwecke verwendet werden. Es bezieht sich nicht auf Bereitstellungsumgebungen wie INT (Integration), QA (Qualitätssicherung), PROD (Produktion) oder zugeordnete Pipeline-Ziele.
Für die Konfigurationsverwaltung müssen Sie nach jedem erfolgreichen Funktionsakzeptanztest (FAT) ein BAC-Paket erstellen. Kunden und Partner müssen das Speichern dieser Pakete in Ihrem Quellcodeverwaltungssystem planen. Das BAC-Paket enthält das Datenmodell und ist der Ausgangspunkt für das Onboarding neuer Entwickler oder die Aktualisierung der lokalen Entwicklungsumgebung.
Sobald ein BAC-Paket in der Integrationsumgebung verfügbar ist, können Entwickler kleinere Änderungen über die Benutzeroberfläche vornehmen.
Die gesamte Entwicklung muss in einer lokalen Entwicklungsumgebung, z.B. einer lokalen virtuellen Maschine oder einem Cloud-Portal, erfolgen.
CCD muss in der Entwicklungsumgebung für die Vorbereitung, Erstellung und Bereitstellung verwendet werden.
PTC rät davon ab, die Konfiguration einzelner Container in der Entwicklungsumgebung, beispielsweise einem Produkt oder einem Projekt, zu verwalten.
Einige Container werden möglicherweise erstellt, um eine Containervorlage zu erstellen.
Verwenden Sie die Konfiguration auf Containerebene in QS- und Produktionsumgebungen mit Vorsicht .
Zusammenfassung der Rolle "Geschäftsadministrator"
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PTC empfiehlt, dass der Benutzer, dem die Rolle "Geschäftsadministrator" zugewiesen ist, kein Mitglied einer anderen Benutzergruppe mit niedrigeren Berechtigungen ist.
Die Geschäftsadministrator-Benutzergruppe gewährt erhöhte Berechtigungen, d.h. Änderungen können direkt in der Produktionsumgebung vorgenommen werden. Diese Funktionen ermöglichen direkten Zugriff, um Ihre Geschäftskonfiguration anzuzeigen und zu aktualisieren, einschließlich Typdefinitionen, Attributstrukturen und Klassifikationen. Sie bringen jedoch auch eine erhebliche operative Verantwortung mit sich. Unsachgemäße oder unkoordinierte Änderungen können aktive Workflows stören, die Datenintegrität beeinträchtigen oder die Kontinuität von Geschäftsprozessen beeinträchtigen.
Kunden werden dringend dazu angehalten, interne Governance-Praktiken zu etablieren, einschließlich Änderungsmanagementprotokolle, Ausführung von Tests in Nicht-Produktionsumgebungen und Administratorschulungen. Diese Funktion soll die Abhängigkeit von Plattformpipelines ggf. verringern, jedoch nicht die optimalen Vorgehensweisen in Bezug auf Validierung und Verantwortlichkeit eliminieren. Geschäftsagilität und Plattformstabilität müssen sorgfältig ausbalanciert werden.
Systemstörungen, die durch diese Funktion verursacht werden, liegen in der Verantwortung des Kunden und sind nicht durch SLA-bedingte Störungen oder die 99,5%-Verfügbarkeitsgarantie abgedeckt.
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