Überwachungs-Tools verwenden
Sie können den Server-Status auf der Seite Server-Status anzeigen oder auf den Link Überwachungs-Tools klicken, um eine Seite mit Links zu zusätzlichen Überwachungs-Tools anzuzeigen. Statt ein anderes Programm aufzurufen, können Sie mithilfe dieser praktischen Links in Ihrem Browser auf Informationen über die Ausführung Ihres Systems zugreifen.
|
|
Um die Überwachungs-Tools zu verwenden, melden Sie sich als Mitglied der Gruppe Administratoren des Standorts oder als Benutzer, der in der wt.util.jmx.AccessUtil.siteAdministrators-Eigenschaft angegeben ist, an. Nähere Informationen zur Verwendung dieser Eigenschaft finden Sie unter "Setting Up Your JMX Environment" (JMX-Umgebung einrichten) im englischen Windchill Help Center.
|
Die folgende Liste beschreibt, wie die einzelnen Links auf der Seite Systemintegritätüberwachungs-Tools zu verwenden sind:
• Wenn Sie auf den Link Server Status Page klicken, gelangen Sie zurück zur Seite Server-Status.
• Durch Klicken auf den Link Windchill Cache Statistics wird eine Seite angezeigt, die anfangs jeden Cache und Details zur Cache-Verwendung auflistet. Zu den statistischen Angaben gehörend der Speicherort des Caches, die Anzahl der Einträge und die Kapazität des Caches sowie die Anzahl der Treffer und Fälle ohne Treffer.
Um die Anzahl der in der Liste angezeigten Caches einzuschränken, können Sie Werte in die Felder über der Liste eingeben und auf OK klicken. Wenn Sie z.B. 42 in das Feld Minimum Misses eingeben, wird die Liste auf Caches mit 42 oder mehr Fällen ohne Treffer eingeschränkt.
• Wenn Sie auf den Link Performance Feedback Settings klicken, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie Protokollebenen, Datenausgaben und Formatierungen verschiedener zentraler Leistungsprotokollierer anpassen können. Darüber hinaus können Sie eine Leistungsfußzeile aktivieren und deaktivieren.
• Wenn Sie auf den Link Log Levels klicken, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie Protokollebenen für Server-Manager-, Methodenserver- oder Servlet Engine-Protokollierer für aktuelle Serverprozesse anzeigen oder festlegen können. Wählen Sie zuerst einen oder mehrere Prozesse aus, und suchen Sie dann nach dem Protokollierer.
• Durch Klicken auf den Link Log Comment wird eine Seite angezeigt, auf der Sie eine Anmerkung eingeben können, die dann in den Protokollen von Server-Manager und Methodenserver gespeichert wird. Wenn Ihre Umgebung als Cluster eingerichtet ist, enthalten die Protokolle die Protokolle, die in allen Knoten in einem Cluster gespeichert sind.
Verwenden Sie diesen Link, um Protokolleinträge hinzufügen, die z.B. den Start und das Ende eines Auslastungstests markieren oder angeben, wann eine Konfigurationskorrektur (z.B. eine Dateiberechtigungskorrektur) vorgenommen wurde, die keinen Server-Neustart erforderte.
Im Wesentlichen erlaubt dieser Link einem Administrator, den Serverprotokollen eine Anmerkung hinzuzufügen. Das Hinzufügen von Anmerkungen empfiehlt sich, wenn eine wichtige, bekannte Statusänderung aufgetreten ist, die das System selbst nicht erkennt, und das Hinzufügen einer Anmerkung in den Protokollen die spätere Problembehandlung oder Analyse vereinfachen kann.
• Wenn Sie auf den Link Log File Viewer klicken, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie Serverprotokolldateien suchen, auflisten und anzeigen können.
• Wenn Sie auf den Link Persisted Log Events klicken, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie persistente Protokollereignisse durchsuchen und Ereignisdetails anzeigen können. Standardmäßig ist Minimum Severity Level auf WARN eingestellt. Die aufgelisteten Ereignisse fanden in den letzten sechs Stunden statt. Die ausgewählte Ebene ist die niedrigste Ebene von zurückgegebenen Ereignissen. Wenn Sie WARN auswählen, werden Warnungen, Fehler und Ereignisse mit schwerwiegenden Folgen zurückgegeben. Wenn Sie OFF auswählen, werden nur Protokollereignisse zurückgegeben, deren Ebene OFF ist. Dies ist in der Regel jedoch nicht der Fall.
• Durch Klicken auf den Link Log Event Histogram wird eine Seite angezeigt, auf der Sie das Alter der anzuzeigenden Protokollereignisse angeben und im Feld Minimum Severity Level die Mindestsicherheitsstufe auswählen können, die eingeschlossen werden soll. Verfügbare Fehlerebenen werden in der Reihenfolge ihres Schweregrads aufgeführt, vom niedrigsten (OFF) bis zum höchsten (All). Die Standardebene (WARN) schließt z.B. Protokollereignisse ein, die den Stufen FATAL, ERROR und WARN zugeordnet sind.
Durch Klicken auf OK wird ein Histogramm in tabellarischer Darstellung geöffnet, in dem die Ereignisse nach Protokollierer-Name, Ebene und Anzahl aufgeführt werden.
• Wenn Sie auf den Link Method Context and Servlet Request Samples klicken, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie die Leistungs-Sampling-Daten für aktive Methodenkontexte und Servlet-Anfragen durchsuchen können. Wenn keine Zeiten angegeben werden, entspricht das Standardzeitintervall den letzten fünfzehn Minuten.
Um die Ergebnisse auf einen bestimmten Kontext oder eine bestimmte Anfrage einzuschränken, geben Sie die entsprechende ID im Feld Context/Request Id of Interest ein.
• Durch Klicken auf den Link Cluster-wide Stack Traces wird die Seite <InService>/wtcore/jsp/jmx/clusterStacks.jsp geöffnet. Diese Seite zeigt Stapelablaufverfolgungen an, die durchgeführt werden, wenn Sie auf den Link klicken. Die Seite ist in die folgenden Abschnitte unterteilt:
◦ Server Manager Stack Traces
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Stapelablaufverfolgung für jeden Server-Manager im Cluster. Ein Server-Manager wird durch die Angabe <Prozess-ID>@<Hostname> identifiziert; auch das Datum und die Uhrzeit der Stapelablaufverfolgung werden eingeschlossen. Beispiel:
▪ Die Prozess-ID lautet 8356.
▪ Der Hostname lautet host123.
▪ Datum und Uhrzeit sind der 19. Dezember 2011 um 14:50:42.513 CST.
Dann identifizieren die folgenden Zeilen den Start der Stapelablaufverfolgung:
Server Manager: 8356@HOST123
----------------------------
Full thread stack trace (8356@HOST123; 2011-12-19 14:50:42.513 -0600)
◦ Method Server Stack Traces
Für InService enthält dieser Abschnitt eine Kopie der Informationen zur Stapelablaufverfolgung für den Server-Manager.
|
|
Die Zeitangaben unterscheiden sich von denen in den vorherigen Beispielen, da die Standardzeitzone des JVM verwendet wird. In diesem Fall wurde die JVM des Server-Managers auf CST festgelegt und die JVM des Methodenservers auf GMT. Der tatsächliche Zeitunterschied zwischen den beiden Stapelablaufverfolgungen betrug nur 0,125 Sekunden.
|
• Wenn Sie auf den Link Top SQL Sample Intervals klicken, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie Informationen zu SQL-Anweisungsausführungen anzeigen können, die in einem bestimmten Zeitintervall insgesamt am längsten Zeit in Anspruch genommen haben.
Die Standardeinstellungen sind die letzten sechs Stunden (Zeitintervall) und eine Suche nach SQL-Anweisungen in allen JVMs. Die JVM-Eingabe grenzt die Ergebnisse auf SQL-Anweisungen ein, die auf dieser JVM ausgeführt wurden.
Durch Klicken auf OK wird eine Tabelle zurückgegeben, in der die gefundenen Beispiele zusammengefasst werden. Jede Tabellenzeile umfasst einen Link zu Beispieldetails.
• Wenn Sie auf den Link Java Process Information klicken, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie persistente Statusinformationen für historische und aktive Serverprozesse anzeigen können.
Verwenden Sie diese Seite, um nach Prozessen zu suchen. Sie können z.B. Informationen zu einem Methodenserver suchen, der vor kurzem ausgefallen ist, indem Sie auf OK klicken. Es wird eine Liste der letzten Prozesse angezeigt.
Wenn Sie kein Zeitintervall eingeben, werden die letzten drei Tage als Standardintervall verwendet.
Um die Suche auf einen bestimmten Host einzuschränken, können Sie die folgende Zeichenfolge im Feld JVM eingeben:
*@<hostname>
Klicken Sie in der Liste auf den entsprechenden Prozesslink, um persistente Informationen zum Prozess anzuzeigen, wie die JVM-Argumente für den Prozess und verschiedene Diagramme mit Informationen, die denen auf der Seite Server-Status für aktive Prozesse ähneln.
• Durch Klicken auf den Link Client User-Agent Usage wird eine Tabelle mit den Benutzern angezeigt, die während eines bestimmten Zeitraums auf das System zugegriffen haben, sowie mit dem entsprechenden Agent, der verwendet wurde. Die Agents enthalten Browser-Versionen und Java-Plugins.
• Durch Klicken auf den Link Export System Health/Performance Tables to Client wird eine Seite angezeigt, auf der Sie die Anfangs- und Endzeiten des Zeitraums angeben können, die der Export abdecken soll. Verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dem technischen Support von PTC Daten aus Ihrer Datenbank zur Verfügung stellen möchten, diese Daten jedoch nicht direkt aus dem System senden können. Exportieren Sie stattdessen die Daten in eine Client-Datei auf dem System, und übertragen Sie dann diese Datei an einen Speicherort, von dem aus Sie die Datei an den technischen Support senden können. Wenn Sie den Inhalt der exportierten Datei überprüfen möchten, können Sie sie importieren, indem Sie eine Windchill Shell öffnen und java wt.util.jmx.ImportPerfTables verwenden.
Die Funktion zum Exportieren dieser Tabellen dient hauptsächlich dazu, die Interaktion mit dem technischen Support zu vereinfachen, indem diese Daten exportiert werden, sodass sie an die Mitarbeiter des technischen Supports gesendet werden können. Die Mitarbeiter können die Daten dann in eines ihrer Systeme importieren und analysieren, ohne Zugriff auf Ihr System zu haben.
• Durch Klicken auf den Link Export System Health/Performance Tables to Support wird eine Seite angezeigt, auf der Sie die Anfangs- und Endzeiten des Zeitraums angeben können, den der Export abdecken soll. Verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dem technischen Support von PTC Daten aus Ihrer Datenbank zur Verfügung stellen möchten.
Bevor Sie diesen Export durchführen, müssen Sie eine gültige Wartungsvertragsnummer (SCN) und eine gültige Support-Anfrage-Nummer eingeben. Details zum Festlegen der SCN finden Sie unter
Serverinformationen anzeigen und senden.
Die Funktion zum Exportieren dieser Tabellen dient hauptsächlich dazu, die Interaktion mit dem technischen Support zu vereinfachen, indem diese Daten automatisch an den Support gesendet werden. Die Mitarbeiter können die Daten dann in eines ihrer Systeme importieren und analysieren, ohne Zugriff auf Ihr System zu haben.