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So geben Sie Einstellungen für dynamische Analysen ein
Die Zeitdomäne, gesperrten Elemente und Anfangskonfigurationsdaten für dynamische Analysen werden auf der Registerkarte Einstellungen (Preferences) des Dialogfensters Analysedefinition (Analysis Definition) definiert.
Für dynamische Analysen kann keine Startzeit festgelegt werden. Servomotoren, Federn, Dämpfer und Getriebepaare sind während der gesamten dynamischen Analyse aktiv. Die Analyse muss unmittelbar mit dem Aktivieren dieser Elemente einsetzen, um die Effekte dieser Elemente zu berücksichtigen.
Wählen Sie in der Liste unter Grafische Darstellung (Graphical display) eine Option aus. Die zum Definieren der Zeitdomäne verwendeten Parameter richten sich nach dem ausgewählten Element. Geben Sie wie unten beschrieben Werte ein, um die Zeitdomäne für die Analyse festzulegen:
Länge und Rate (Length and rate) – Geben Sie Werte für Dauer (Duration), Einzelbildrate (Frame rate) und Min. Intervall (Minimum Interval) ein, um die Zeitdomäne der Analyse festzulegen.
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Wenn Sie die Positionen, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen und Reaktionskräfte der Elemente im Mechanismus zu Beginn der dynamischen Analyse auswerten möchten, geben Sie für Dauer (Duration) den Wert 0 ein. Auf diese Weise können Sie vor der Ausführung einer längeren dynamischen Analyse eine kurze Prüfung vornehmen.
Länge und Anzahl der Einzelbilder (Length and frame count) – Geben Sie Werte für Dauer (Duration) und Anzahl der Einzelbilder (Frame count) ein, um die Zeitdomäne der Analyse festzulegen.
Rate und Anzahl der Einzelbilder (Rate and frame count) – Geben Sie Werte für Anzahl der Einzelbilder (Frame count) und Einzelbildrate (Frame rate) oder Min. Intervall (Minimum interval) ein, um die Zeitdomäne der Analyse festzulegen.
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Einzelbildrate (Frame rate) und Min. Intervall (Minimum interval) ergänzen sich. Länge, Einzelbildanzahl, Einzelbildrate und Intervall des Bewegungsrechenlaufs sind durch die folgenden Formeln miteinander verknüpft:
Frame Rate = 1/Interval
Frame Count = Frame Rate * Length + 1
Legen Sie im Bereich Gesperrte Elemente (Locked entities) fest, welche Starrkörper oder Verbindungen im Mechanismus während der dynamischen Analyse gesperrt bleiben sollen. Durch das Sperren von Starrkörpern wird die Position eines Starrkörpers während der definierten Analyse relativ zu einem anderen Starrkörper fixiert. Gesperrte Verbindungen verhindern während der Analyse die Bewegung aufgrund des Freiheitsgrads der Verbindung. Eine deaktivierte Verbindung wird vorübergehend unterdrückt und bei der Analyse ignoriert.
Wählen Sie im Bereich Anfangskonfiguration (Initial configuration) die Konfigurations- und Geschwindigkeitsbedingungen für den Start der dynamischen Analyse aus. Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
Klicken Sie auf Aktuell (Current), um die Positionen der Starrkörper in der aktuellen Bildschirmkonfiguration zu verwenden.
Klicken Sie auf AB-Zustand (I.C.State), um eine zuvor gespeicherte Anfangsbedingung auszuwählen. Sie können auch eine Vorschau der Konfiguration für eine gewählte Anfangsbedingung anzeigen.
Sie können die Analyse direkt nach der Definierung ausführen. Wenn Sie auf Ausführen (Run) klicken, wird die Analysedefinition auf gleiche Weise auf Fehler überprüft, wie wenn Sie auf OK (OK) klicken. Die definierte Analyse wird ausgeführt, jedoch nicht zum Modell hinzugefügt. Wenn Sie auf OK (OK) klicken, beendet die Software die Definition. Die Analyse wird erzeugt, und die Analysedefinition wird dem Modell hinzugefügt.