Kontextprüfung
In Arbortext Editor werden die definierten Dokumentstrukturregeln permanent erzwungen, indem der Kontext interaktiv beim Bearbeiten des Dokuments geprüft wird. Elemente und Text können an ungültigen Positionen nicht eingefügt werden. Da die Kontextprüfung in Arbortext Editor in der Regel aktiviert ist, besteht keine Gefahr, dass Sie ein strukturell ungültiges Dokument erstellen. Die Kontextprüfung in Arbortext Editor verhindert das Einfügen von Markups (z.B. Elemente und Entities) und Text an Stellen, an denen es nach dem Dokumenttyp nicht zulässig ist.
Unter Umständen sind einige Dokumente nach den Regeln des jeweiligen Dokumenttyps unvollständig oder nicht eindeutig. Diese Unvollständigkeit ist in Arbortext Editor zur Erleichterung der Dokumenterstellung vorübergehend zulässig. So kann bei einem Dokument beispielsweise ein obligatorisches Element wie ein Anhang fehlen. Da der Anhang sich am Ende des Dokuments befindet, wird die Kontextprüfung nicht durch einen fehlenden Anhang unterbrochen, da sich dieser Fehler nicht auf den Kontext anderer Elemente auswirkt. Diese Dokumente können gespeichert werden, aber in der Statusleiste werden sie mit dem Kürzel UNV als unvollständig markiert. Die Dateien sind dennoch gültig.
Unvollständige Dokumente sind in Arbortext Editor zulässig, damit die Autoren nicht jeden Fehler beheben müssen, bevor sie speichern können. Sie können Ihre Arbeit flexibler gestalten, da Sie (oder andere) die Dokumentstruktur zu einem späteren Zeitpunkt vervollständigen können. In der Regel stellt der Autor das Dokument zusammen und lässt vorübergehend einige Komponenten aus bzw. lässt diese von anderen zusammenstellen. Wenn die Komponenten des Dokuments vollständig zusammengestellt sind oder wenn Sie wissen möchten, welche Komponenten noch nicht fertig sind, können Sie eine Vollständigkeitsprüfung durchführen.
Wenn die Kontextprüfung aktiviert ist (Standardeinstellung), werden im Dialogfenster Markup einfügen nur die Elemente und Konstrukte angezeigt, die an der aktuellen Cursorposition zulässig sind. Wenn die Kontextprüfung ungültigen Kontext ermittelt, stehen die nicht zulässigen Menüoptionen nicht zur Verfügung. Bei der Kontextprüfung werden Fehlermeldungen angezeigt, wenn Sie versuchen, Text auf eine für den Dokumenttyp unzulässige Weise einzufügen.
Arbortext Editor verhindert das Einfügen ungültiger Markups nur dann, wenn die Kontextregeln aktiviert sind. Sie können die Kontextregeln deaktivieren, indem Sie das Kontrollkästchen > deaktivieren. Dies ist unter Umständen hilfreich, wenn Sie eine Datei an einer Stelle in ein Dokument einfügen und die Tags später in Ordnung bringen möchten. Wenn Sie die Datei wieder auf Gültigkeit überprüfen möchten, wählen Sie erneut > , um die Kontextregeln wieder zu aktivieren.