Variantenspezifikationen in einer Produktfamilie verwalten
Ein Produktfamilien-Manager kann Varianten eines Produktmodells einfügen, die eine bestimmte Konfiguration des Produkts darstellen: eine sogenannte Variantenspezifikation. Diese Variantenspezifikationen werden als Kinder des Produktmodells in der Produktfamilienstruktur eingefügt. Beim Erstellen einer Variantenspezifikation aus einer Produktfamilienstruktur kann eine beschränkte Definition des Objekts erstellt werden, in der nur Metadaten (wie Name, Nummer und Beschreibung) angegeben sind. Später kann ein Optionsfilter definiert werden, der bei Anwendung auf die geerbte konfigurierbare Produktstruktur eine Variantenkonfiguration des Produktmodells darstellt.
Das System klassifiziert ein Variantenspezifikationsobjekt auf Grundlage seiner Verwendung.
Symbol
Variantenspezifikationsklassifikation
Beschreibung
Variantenspezifikation
Eigenständige Variante, die über den Konfigurationsprozess oder programmgesteuert aus einer Tabelle erstellt wird. Weitere Informationen finden Sie unter Variantenstrukturen mit dem Konfigurationsprozess erstellen und Variantenspezifikationen aus einer Tabelle laden.
Verwaltete Variantenspezifikation
Variante, die in einer Produktfamilie als Kind eines Produktmodells erstellt wird, indem zuerst nur die Objektmetadaten (Name, Nummer, Ordner und Beschreibung) definiert werden. Nachdem sie erstellt wurde, kann ein Optionsfilter mithilfe des Fensters Optionsfilter bearbeiten definiert werden. Die Modulvariantenauswahl kann manuell durch Verwendung der Registerkarte Module definiert werden. Diese Variantenspezifikation funktioniert in Kombination mit einer Varianten-Baseline und ihrer freigegebenen Konfiguration, wie ausschließlich im Produktfamilien-Matrix-Editor unterstützt.
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Wenn Sie verwaltete Variantenspezifikationen verwenden, ist es eine optimale Vorgehensweise, sie im Matrix-Editor zu verwenden, um sicherzustellen, dass die richtige Varianten-Baseline und Versionskonfiguration verwendet werden.
Organisierte Variantenspezifikation
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Der Tooltip für dieses Symbol wird in der Benutzeroberfläche der Anwendung als Variant Specification angezeigt.
Eine Variantenspezifikation, die ursprünglich (über den Konfigurationsprozess oder programmgesteuert) als eigenständige Variante erstellt wurde, kann später als Kind eines Produktmodells in eine Produktfamilie eingefügt werden. Nach ihrer Einfügung wird sie innerhalb der Produktfamilienstruktur individuell definiert und verwaltet, wodurch sie effektiv zu einer organisierten Variantenspezifikation wird. Dieser Variantentyp bewahrt seinen eigenständigen Ursprung, ist aber zur laufenden Verwaltung und Organisation strukturell an die Produktfamilie gebunden.
Weitere Informationen finden Sie unter Informationsseite einer Variantenspezifikation.
Da eine verwaltete Variantenspezifikation teilweise definiert werden kann (nur mit Metadaten), kann sie einer Produktfamilienstruktur als Platzhalter für die Planung hinzugefügt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die Variantenspezifikation während der Erstellung der Konstruktionen für Komponententeile des konfigurierbaren Produkts die entsprechenden Auswahlmöglichkeiten in der Optionsfilterdefinition weiter definieren.
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