Technische Materialien
Technische Materialien können sich von den Rohmaterialien unterscheiden, die gekauft oder umgewandelt werden, um die Zahlen für die fertigen physikalischen, thermischen und ökologischen Eigenschaften zu erhalten, die in der Materialspezifikation angegeben sind. Ein Blechkonstrukteur kann z.B. martensitischen Edelstahl mit einer Dicke von 1 mm als technisches Material wählen. Dies ist eine Spezifikation für eine chromhaltige Edelstahlsorte, die langsam gehärtet, aber auch wärmebehandelt werden kann, damit die erwartete Zugfestigkeit erreicht wird. Der CAD-Benutzer gibt möglicherweise die Dicke an, weil die 3D-Modelle diese Dicke aufweisen und einen bestimmten Biegeradius voraussetzen. Für das technische Material ist jedoch weder die Gesamtgröße des Blechs noch das Metallhärtungsverfahren angegeben. In einigen Unternehmen werden diese Kriterien möglicherweise vom Fertigungsingenieur festgelegt, und das technische Material wird dann mit Prozessen wie dem Härten in Rohmaterialien einer bestimmten Blechgröße umgewandelt. Die Rohmaterialien, die bei der Transformation von technischen Materialien anfallen, könnten durch Rohmaterialien von regionsspezifischen Zulieferern ersetzt werden. Auch die Prozesse, mit denen die technischen Materialien in Rohmaterialien transformiert werden, könnten durch Fertigungsprozesse mit regionsspezifischen Energie-/Wasserkoeffizienten ersetzt werden.
Für technische Materialien liegen in der Regel geschätzte oder durchschnittliche Zahlen für erste Simulationen von Nachhaltigkeitskennzahlen, wie z. B. dem CO2-Fußabdruck, vor. Wenn Sie in einem PLM-System auf technische Materialien zugreifen können, können Sie das Konstruktionsteam bei der Materialauswahl anleiten und Erkenntnisse zur Materialverwendung in Produkten und gesamten Produktprogrammen bereitstellen. Dies ermöglicht es Ihnen, früh in der Konstruktionsphase fundierte Entscheidungen zu treffen.
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