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Lastausgleich
Der Lastenausgleich ist die Fähigkeit, einzelne Clientanforderungen aufzunehmen und diese Anforderungen über mehrere Webserver oder Anwendungsserver mithilfe einer einzelnen URL an die Anwendung zu verteilen. Die Lastenverteilung wird als ein Aktiv/Aktiv-Ansatz erachtet, um die eingehenden Benutzeranforderungen zu verarbeiten und sie an die entsprechenden Server zu verteilen.
Der Lastenausgleich kann in mehreren unterschiedlichen Formen erfolgen, einschließlich Netzwerk-, Hardware und Software-Lastenausgleichslösungen. In einer Multi-Tier-Architektur können Sie einen Lastenausgleich der Clientanforderungen vornehmen, die von Webserver- und Lastenausgleichsanforderungen stammen und vom Webserver zu den Anwendungsservern verlaufen.
Bei typischen Kundenkonfigurationen erfolgt der Lastenausgleich von mindestens zwei Webservern. Jeder Webserver kann potenziell über mindestens einen zugehörigen Anwendungsserver verfügen, obwohl diese Funktion auf Grundlage des Webserveranbieters variiert.
Hinsichtlich des Benutzerverkehrs weist Servigistics InService keine bestimmten Lastenausgleichsregeln oder -techniken auf, die angewendet werden müssen. Servigistics InService ist eine RESTful-Anwendung, die keine Sitzungsinhalte für eine bestimmte Anwendungsinstanz beibehält.
Für den Administratorverkehr erfordert Servigistics InService jedoch die Verwendung einer Lastenausgleichstechnik, die die Verwendung von "Persistenz" oder "Bindung" oder "Affinität" umfasst. Die Begriffe "Persistenz", "Bindung" und "Affinität" werden kommerziell verwendet, um die Fähigkeit zu beschreiben, die anfängliche Benutzeranforderung an einen Server im Cluster zu binden, sodass die nachfolgenden Anforderungen durch denselben Server verarbeitet werden. Verschiedene mit Servigistics InService verwendete Komponenten behalten eine variable Menge an Sitzungsinformationen bei, die nicht über alle Knoten in einem Cluster synchronisiert werden. Hierbei könnte es sich um Sitzungsinformationen, die in einer bestimmten Anwendungsserverinstanz gespeichert sind oder sogar um Auslagerungssitzungsinformationen handeln, die mit einer angegebenen JDBC-Verbindung zwischen einem Anwendungsserver und der Datenbank verknüpft sind.
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Sie müssen die Weblastenausgleichskomponente erwerben und bereitstellen. Dies ist für Bereitstellungskonfigurationen vom Typ Mehrfach-Viewer-Cluster sowie vom Typ Mehrfachstandort-Cluster erforderlich.
Softwarelastenausgleich
Der softwarebasierte Lastenausgleich wird durch eine Vielzahl an Anbietern wie kommerziellen Produkten Sun Cluster, HP Cluster, MC/ServiceGuard und Veritas Cluster bereitgestellt. Diese Lösungen bieten oftmals Aktiv/Aktiv- und Aktiv/Passiv-Lastenausgleichsfunktionen. Durch die Verwendung von Software wie der erwähnten können Komponenten in der Architektur von einem ausgeführten System in ein Standby-System verschoben werden, oder die Software kann als ein Lastenausgleich für die Anwendungsserver selbst verwendet werden.
Eine einfache Variation einer softwarebasierten Lastenausgleichslösung steht mit dem Apache-Webserverprodukt zur Verfügung, das PTC mit unseren Windchill Lösungen verteilt.
Jede durch PTC bereitgestellte Apache-Konfiguration umfasst die Fähigkeit (mit zusätzlichen Konfigurationen) einen einzelnen Webserver an mindestens einen Anwendungsserver in einem Cluster zu binden.
Eine einzelne Apache-Instanz kann jedoch fehleranfällig sein. Derartige Fehler können anhand von Aktiv/Passiv-Fehlertoleranzfunktionen behoben werden, die auf den Apache-Server angewendet werden oder über Erweiterungen in den Virtualisierungsdiensten.
Hardwarelastenausgleich
Beim Hardwarelastenausgleich wird zusätzliches Zubehör verwendet, und zwar gewöhnlich auf der Netzwerkebene, um Anforderungen auf Serverknoten in einem Cluster zu verteilen.
Cisco, F5 Networks und andere Netzwerkhardwareanbieter fertigen eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten, die als ein Lastenausgleich fungieren können. Die Produkte Cisco ACE Appliance, ACE Service Module und F5 Networks BigIP befinden sich für gewöhnlich in vielen PTC Kundenumgebungen.
Während diese Hardwarelösungen die gleichen Vorteile wie andere Lösungen bieten, bieten sie zudem die Fähigkeit, zusätzliche erweiterte Funktionen in die Infrastruktur zu implementieren, beispielsweise SSL-Abladung, Komprimierung, Angriffserkennung und Schutz.