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Beispiel: Ausdünnen eines Vektors
Verwenden Sie die folgende Methode, um jedes n-te Element aus einem Datenvektor auszuwählen und dabei mit dem ersten Element zu beginnen. Dies zeigt die Auswirkungen von überhöhtem Ausdünnen (Nyquist-Theorem).
1. Definieren Sie die Periode und die Abtastfrequenz.
2. Erstellen Sie einen Signalvektor.
3. Definieren Sie eine Ganzzahl n, die kleiner als die Länge von Vektor v ist.
4. Verwenden Sie die Vektorindizierung zum Extrahieren jedes n-ten Elements von Vektor v.
5. Stellen Sie die ursprüngliche und die ausgedünnte Spur grafisch dar.
Falls die neue Abtastrate zu langsam ist (zu große Abstände), kann das Signal sehr verzerrt aussehen (versuchen Sie n = 15), vollständig verschwinden (nur die 0-Punkte werden abgetastet - versuchen Sie n = 16), oder es kann Aliasing auftreten, d.h., das Signal kann eine falsche Frequenz aufweisen (n = 28, siehe Abbildung), da es nicht genügend Abtastungen gibt, um die Informationen im Signal genau darzustellen.
Das Abtasten weist Konsequenzen für jeden numerischen Algorithmus auf, der ein Ergebnis in diskreten Intervallen annähert (z.B. die Fourier-Transformation und Differentialgleichungslöser).
Um ein Signal sauber ohne Aliasing auszudünnen, muss es einen Tiefpassfilter durchlaufen, der p/n vor dem Entfernen jedes n-ten Punkts abschneidet. Für weitere Informationen, siehe Oppenheim und Schafer, Discrete Time Signal Processing, Prentice Hall, pp 102-105, ©1989.
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