Optimierungsalgorithmus
Mit der Option Optimierungsalgorithmus (Optimization Algorithm) im Dialogfenster Optionen für Konstruktionsstudie (Design Study Options) geben Sie für den Creo Simulate Gleichungslöser einen anderen als den Standardalgorithmus für eine Optimierungsstudie an. Zur Auswahl des am besten geeigneten Algorithmus, sollten Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Algorithmen kennen.
Automatisch (Automatic) – Wenn Sie diese Option auswählen, startet Creo Simulate den Rechenlauf mit dem Standardalgorithmus SQP. Wenn Creo Simulate während einer Optimierung jedoch ein ungültiges Modell findet, dessen Wiederherstellung scheitert, wird zur Lösung des Problems versucht, für den Rest des Rechenlaufs automatisch von SQP zu GDP zu wechseln.
Sequentieller quadratischer Algorithmus (Sequential Quadratic Programming) (SQP) – Mit dieser Option ermitteln Sie die optimale Konstruktion schneller als mit GDP. Der Nachteil der Option SQP besteht darin, dass die Konstruktion die von Ihnen festgelegten Grenzwerte nicht unbedingt am Ende jeder Iteration einhält. Diese Option gewährleistet nur, dass die optimierte Konstruktion die von Ihnen vorgegebenen Grenzwerte erfüllt. Dies bedeutet, dass bei einem Misserfolg einer Optimierung mit SQP keine Zwischenstufen der Konstruktionsoptimierung vorhanden sind.
Gradientenprojektion (Gradient Projection (GDP) – Verwenden Sie diese Option nur, wenn die Geschwindigkeit keine Rolle spielt und Sie die Verfügbarkeit von Zwischenergebnissen sicherstellen möchten. Eine Optimierung mit dem Algorithmus GDP führt zu einer Reihe von Zwischenergebnissen Ihrer Konstruktion, bei denen die Grenzwerte eingehalten werden und die sich der Zielvorgabe immer weiter nähern.