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Allgemeine Einführung: Kurvenscheibenkopplungs-Verbindungen konstruieren
Für die erfolgreiche Konstruktion von Kurvenscheibenkopplungs-Verbindungen ist es wichtig, das Konzept von Arbeitsebenen zu verstehen. Bei einer Analyse wird jede Kurvenscheibe, die Sie aus einer Fläche oder Kurve erzeugen, als zweidimensionale Kurvenscheibe behandelt. Wenn Sie eine Fläche wählen, wird diese in der Richtung der Tiefe als unendlich interpretiert. Wenn Sie eine Kurve wählen, müssen Sie eine Richtung für die Tiefe angeben. Die Kurvenscheibe wird zur Veranschaulichung in diese Richtung extrudiert. Es wird eine Arbeitsebene definiert, die orthogonal zur Tiefe bzw. Zugrichtung ist.
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Die Kurvenscheibensenkrechte, die bei der Erzeugung der Kurvenscheibenkopplungs-Verbindung als magentafarbenen Pfeil angezeigt wird, befindet sich in der Arbeitsebene.
Kurvenscheibenkopplungs-Verbindungen konstruieren
Wenn Sie die Kurvenscheibenkopplungs-Verbindung konstruieren, kann es hilfreich sein, die Kurvenscheiben als zweidimensionale Abbildungen in der Arbeitsebene zu veranschaulichen. Sie erhalten bessere Ergebnisse, wenn die beiden Kurvenscheiben sich an einem Punkt in der Arbeitsebene berühren. Versuchen Sie, eine Konstruktion mit einer Verbindung entlang einer Linie in der Arbeitsebene zu vermeiden.
In der folgenden Tabelle in den Abbildungen wird angenommen, dass die Arbeitsebene mit der Ansichtsebene zusammenfällt. Die Zugrichtung verläuft in die Ansichtsebene (senkrecht zur Ansichtsebene). Im linken Bild erfolgt die Verbindung zwischen den beiden Kurvenscheiben in der Arbeitsebene an einem Punkt. In der dreidimensionalen Ansicht ist die Verbindung eine Linie senkrecht zur Arbeitsebene.
Im rechten Bild erfolgt die Verbindung zwischen den beiden Kurvenscheiben in der Arbeitsebene an einer Linie in der Arbeitsebene. In der dreidimensionalen Ansicht befindet sich die Verbindung entlang einer Ebene.
Zulässiger Kontakt
Unzulässiger Kontakt
Konstruktionsrichtlinien
Nicht vergessen:
Sie erhalten bessere Ergebnisse, wenn Sie die Kurvenscheiben (dreidimensional) so modellieren, dass sie sich entlang einer Linie senkrecht zur Arbeitsebene berühren. Vermeiden Sie ebene Flächen auf beiden Kurvenscheiben.
Zur Gewährleistung des richtigen und zuverlässigen Verhaltens sollten die Arbeitsebenen mit den zweidimensionalen Kurvenscheiben immer parallel bleiben. Definieren Sie Randbedingungen oder zusätzliche Verbindungen zwischen den Kurvenscheibenkörpern, um die Zugrichtungen parallel zu halten.