Logische Daten importieren
Sie können logische Informationen aus verschiedenen Schaltbildentwicklungs-Werkzeugen in das Verkabelungswerkzeug importieren. Unterstützt werden unter anderem Creo Schematics (XML-Drahtliste), das PTC Format für neutrale Drahtlisten (.nwf), das Drahtlistenformat von DGM und das Drahtlistenformat von Mentor Graphics.
Zu diesen Informationen zählen der Referenz-Designator, die Stift-Stift-Verbindungsinformationen und die Parameterwerte von Steckern, Stiften, Spulen, Drähten und Kabeln. Sie können ein gesamtes Diagramm oder nur bestimmte Elemente auf gewählten Folien referenzieren. Zudem können Sie Drähte und Kabel automatisch verlegen, und Sie können Stecker ausweisen.
Mit der Funktion cbl_logical_file können Sie eine Beziehung zu dem Namen der logischen Datendatei erstellen, die Sie in eine Baugruppe importieren. Beachten Sie, dass diese Beziehung nur dann einen Wert zurückgibt, wenn sie auf Baugruppenebene mit logischen Daten definiert wird. Die Beziehung gibt den Namen der Datei als Wert zurück. Diese Beziehung kann einem Parameter zugewiesen werden. Wenn dieser Parameter ausgewiesen wird, kann er in Windchill verwendet werden, um den in der Verkabelungsbaugruppe verwendeten logischen Dateinamen zu identifizieren, ohne diese Baugruppe abzurufen. Der Parameter hilft Ihnen bei der Suche nach der referenzierten logischen Datendatei, wenn Sie diese aktualisieren möchten.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um logische Daten zu importieren:
1. Klicken Sie im Verkabelungswerkzeug auf

. Das Dialogfenster
Datei öffnen (File Open) wird geöffnet.
2. Wählen Sie in der Liste Typ (Type) das passende Format für Ihre logischen Daten aus.
3. Geben Sie die zu importierende Datei an, und klicken Sie auf Öffnen (Open). Beim Importieren einer XML-Drahtliste wird das Dialogfenster Folienimport (Layers Import) geöffnet. Optional können Sie einzelne Folien für die logische Referenzierung auswählen.
Stellen Sie sicher, dass Parameter wie spool_name, full_name und term_name, die zum Erzeugen des Komponentennamens verwendet werden, Folgendes nicht enthalten:
• Leerzeichen
• ein - am Anfang
• Zeichen wie !,”,£,$,%,^,&,*,( ) und . (Punkt)
| Die Einschränkungen für diese Parameter entsprechen denen für standardmäßige Komponentennamen. |
Die Parameternamen dürfen jedoch folgende Zeichen enthalten:
• Buchstaben
• Ziffern
• _
• -
• ASCII-Zeichen größer als 127
Nachdem Sie die logischen Daten in das Verkabelungsdaten-Tool importiert haben, werden die folgenden Standardspalten gefüllt:
Spalten | Beschreibungen |
|---|
Referenzausweisung (Reference Designation) | Eindeutige ID für Stecker und Komponenten. |
Logischer Modellname (Logical Model Name) | Logischer Name des Referenzmodells. |
Kabelkomponente (Cabling Component) | Zeigt eine Liste der auszuweisenden Komponenten an. |
Interner Stecker (Internal Connector) | Zeigt an, ob der Stecker intern ausgewiesen ist. |
Status (Status) | Gibt einen der folgenden Status an: • Mehrere (Multiple) – Gibt an, dass für ein Modell mehrere gleiche Namen in den logischen Daten vorhanden sind. • Fehlt (Missing) – Gibt an, dass im Referenzmodell keine übereinstimmenden Komponenten vorhanden sind. • Automatisch zuordnen (Auto Match) – Gibt an, dass eine erfolgreiche Übereinstimmung zwischen dem logischen Modellnamen und dem Komponentennamen gefunden wurde. • Aufgehoben (Undesignated) – Gibt an, dass Komponenten vorhanden sind, deren Ausweisung manuell aufgehoben wurde. • Manuelle Übereinstimmung (Manual Match) – Gibt an, dass eine manuelle Übereinstimmung zwischen dem logischen Modellnamen und dem Komponentennamen vorgenommen wurde. • Ausgewiesen (Designated) – Gibt an, dass eine Übereinstimmung zwischen dem logischen Modellnamen und dem Komponentennamen erfolgreich finalisiert wurde. |
KE-Name (Feature Name) | Name des dem ausgewiesenen Stecker und der ausgewiesenen Komponente zugeordneten KE. |