Befehl msengine ausführen
Sie können im Anschluss an den Namen des Eingabeverzeichnisses eine oder mehrere der folgenden Befehlszeilenoptionen verwenden:
• –i input_dir – Gibt den Pfad zu dem Verzeichnis an, in dem sich die Eingabedateien für den Gleichungslöser befinden. Dieses Verzeichnis trägt dieselbe Bezeichnung wie die Konstruktionsstudie, die berechnet werden soll. Es handelt sich um das gleiche Verzeichnis, das Sie im
Dialogfenster Einstellungen für Rechenlauf (Run Settings) als Verzeichnis für Ausgabedateien festgelegt haben. Standardmäßig legt
Creo Simulate dieses Verzeichnis als Unterverzeichnis des aktuellen Verzeichnisses an.
• –solram ram_size – Gibt die Größe des Arbeitsspeichers in MB an, die für die Berechnung im direkten Gleichungslöser und für die Elementdaten im iterativen Gleichungslöser zugeordnet werden soll. Wird diese Option verwendet, werden keine Werte berücksichtigt, die bei den Optionen -elram und -bsram angegeben wurden. Wenn Sie die Option –solram nicht angeben, stehen in der Voreinstellung 512 MB zur Verfügung.
• –iter n – Gibt an, dass nach dem Polynom-Lauf "n" (eine Zahl von 1 bis 8) der iterative Gleichungslöser eingesetzt werden soll. Weitere Informationen zum interativen Gleichungslöser finden Sie unter
Gleichungslöser auswählen.
• –sturm option – Gibt an, ob die Structure Engine für eine Modalanalyse eine Überprüfung auf Sturmsche Ketten durchführt oder nicht. In der Voreinstellung führt der Gleichungslöser diese Überprüfung in bestimmten Situationen durch, um sicherzustellen, dass er die korrekte Anzahl an Schwingungsmoden erkannt hat. Mit der Konfigurationsoption
sim_sturm_sequence wird festgelegt, ob die Befehlszeilenoption
—sturm always oder
–sturm never sowohl im Inline- als auch im Batch-Modus im Befehl "msengine" enthalten ist.
Sie können die Überprüfung auf Sturmsche Ketten mit einer der folgenden Optionen steuern:
◦ –sturm default – Der Effekt ist derselbe wie ohne die Befehlszeilenoption -sturm. Creo Simulate führt eine Überprüfung auf Sturmsche Ketten nur für die Modalanalysen aus, die eine Suche nach Starrkörpermoden enthalten. Wenn Sie diese Option eingestellt haben, erkennt Creo Simulate bei nahezu jedem Modell alle Schwingungsmoden korrekt.
◦ –sturm always – Creo Simulate führt für alle Modalanalysen eine Überprüfung auf Sturmsche Ketten aus. Dadurch kann sich die Ausführungszeit beträchtlich erhöhen.
◦ –sturm never – Creo Simulate führt bei keiner Modalanalyse eine Überprüfung auf Sturmsche Ketten aus.
• –extopt – Gibt an, dass
Creo Simulate zum Ausführen einer Funktionsauswertung (mithilfe einer Standardstudie) oder einer Gradientenauswertung (mithilfe einer lokalen Sensitivitätsstudie) einen externen Optimierer verwenden soll. Weitere Informationen finden Sie unter
Use External Optimizers.
• –ascii – Gibt an, dass der Gleichungslöser die Ausgabedateien im ASCII-Format speichern soll.
• –p password – Gibt ein zusätzliches Passwort an.
• –bsram ram_size – Gibt die Größe des Arbeitsspeichers in MB an, der dem Block-Gleichungslöser zugewiesen werden soll. Der Wert muss größer als 0,1 sein. Wenn Sie keinen Wert angeben oder diese Option nicht verwenden, werden dem Gleichungslöser standardmäßig 8 MB Arbeitsspeicher zugeordnet.
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Die Optionen "bsram" und "elram" sind durch die Option "solram" hinfällig geworden. Wenn Sie dennoch die Optionen "bsram" bzw. "elram" verwenden möchten, müssen Sie diese in der Befehlszeile als Optionen des Befehls msengine angeben oder manuell in die "mecbatch"-Datei einfügen.
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◦ Der mit dieser Option und mit der Option "-elram" zugeordnete Arbeitsspeicher stellt einen Teil des Arbeitsspeichers dar, den der Gleichungslöser insgesamt für den Rechenlauf einer Konstruktionsstudie benötigt. Das Programm ordnet den Rest des erforderlichen Arbeitsspeichers für den Rechenlauf dynamisch zu.
◦ Sie können die voreingestellte Speicherzuordnung für alle Arten von Berechnungen verwenden. Wenn Ihr Computer mit reichlich RAM ausgestattet ist, können Sie dem Programm mehr Arbeitsspeicher zuweisen. Auf diese Weise werden große Modelle schneller berechnet. Der Rechenlauf läuft erheblich langsamer, wenn Sie mehr Arbeitsspeicher zuweisen, als tatsächlich zur Verfügung steht.
◦ Der Rechenlauf wird auch verlangsamt, wenn Sie nicht genügend Arbeitsspeicher zuweisen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Sie den voreingestellten Wert verringern.
◦ Als allgemeine Richtlinie bei großen Modellen gilt: Wenn Sie die Option -iter nicht verwenden, sollten Sie diesen Wert auf die Hälfte des physischen Arbeitsspeichers einstellen. Wenn Sie die Option -iter verwenden, sollten Sie diesen Wert auf ein Viertel des physischen Arbeitsspeichers einstellen. Der optimale Wert hängt auch von anderen Faktoren ab, z.B. davon, ob auf Ihrem Rechner noch andere Prozesse aktiv sind.
• –elram ram_size – Gibt die Größe des Arbeitsspeichers in MB für die Speicherung von Elementmatrizen an, die vom iterativen Gleichungslöser erzeugt wurden. Diese Option ist nur von Bedeutung, wenn Sie zusätzlich die Option -iter verwenden. Der Wert muss größer als 0,1 sein. Wenn Sie keinen Wert angeben oder diese Option nicht verwenden, werden dem Gleichungslöser standardmäßig 2 MB Arbeitsspeicher zugeordnet.
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Die Optionen "bsram" und "elram" sind durch die Option "solram" hinfällig geworden. Wenn Sie dennoch die Optionen "bsram" bzw. "elram" verwenden möchten, müssen Sie diese in der Befehlszeile als Optionen des Befehls msengine angeben oder manuell in die "mecbatch"-Datei einfügen.
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◦ Der mit dieser Option und mit der Option -bsram zugeordnete Arbeitsspeicher stellt einen Teil des Arbeitsspeichers dar, den der Gleichungslöser insgesamt für den Rechenlauf einer Konstruktionsstudie benötigt. Das Programm ordnet den Rest des erforderlichen Arbeitsspeichers für den Rechenlauf dynamisch zu.
◦ Sie können die Berechnungszeit im iterativen Gleichungslöser verkürzen, indem Sie ihm mit Hilfe dieser Option mehr Arbeitsspeicher zuordnen.
◦ Als allgemeine Richtlinie sollten Sie diesen Wert auf ein Viertel des physischen Arbeitsspeichers einstellen. Weisen Sie hier nicht mehr als die Hälfte des in Ihrem Rechner installierten physischen Arbeitsspeichers zu. Der optimale Wert hängt auch von anderen Faktoren ab, z.B. davon, ob auf Ihrem Rechner noch andere Prozesse aktiv sind.
• –massnorm – Gibt an, dass die Structure Engine in der Modalanalyse Vektoren in Eigenmodenform hinsichtlich der Masse und nicht hinsichtlich der Einheit normalisiert. Mit der Konfigurationsoption
sim_massnorm_modes wird festgelegt, ob diese Befehlszeilenoption sowohl im Inline- als auch im Batch-Modus im Befehl "msengine" enthalten ist.
• –no_supercon_recovery – Unterdrückt die Superconvergent Stress Recovery. Mit der Konfigurationsoption
sim_supercon_recovery wird festgelegt, ob diese Befehlszeilenoption sowohl im Inline- als auch im Batch-Modus im Befehl "msengine" enthalten ist.
• –contact_penetration pen_percent – Gibt den zulässigen Eindringungsprozentsatz für Kontaktanalysen an. Die zulässigen Werte liegen zwischen 1 und 100.
• –results_io_cache_size <size> – Gibt die Größe des IO-Cache der Ergebnisse in Kilobyte an. Wenn Sie eine Analyse ausführen, schreibt der Gleichungslöser die Ergebnis-Eingabe-/Ausgabedatei zunächst in den Cache-Speicher und dann auf die Festplatte. Der Wert, den Sie hier angeben, muss eine exakte Potenz von 2 sein. Beispiel: 2^9 (512), 2^10 (1024), 2^11 (2048). Diese Zahl muss mit Bedacht gewählt werden, da ein zu hoher Wert die Leistung beeinträchtigen kann. Erhöhen Sie diesen Wert nur, wenn Sie ein sehr großes Modell haben, in dem die Anzahl der Gleichungen 500.000 überschreitet. Der Standardwert für diese Option ist 1024 Kilobyte Daten.
• –results_always – Erzwingt ein Postprocessing während des ersten Durchlaufs einer Analyse, die die adaptive Einschritt-Konvergenz verwendet. Mit der Konfigurationsoption
sim_results_on_first_pass wird festgelegt, ob diese Befehlszeilenoption sowohl im Inline- als auch im Batch-Modus im Befehl "msengine" enthalten ist.
• –pmax n – Begrenzt den maximalen Polynomgrad bei einer transienten Wärmeanalyse. Der zulässige Wert für n liegt zwischen 3 und 9.
• –no_pert – Unterdrückt Störungs-Gleichungslöser. Mit der Konfigurationsoption
sim_perturbation_solvers wird festgelegt, ob diese Befehlszeilenoption sowohl im Inline- als auch im Batch-Modus im Befehl "msengine" enthalten ist.
• –asm_elm_fix_p_order_off – Fixiert den Polynomgrad in Baugruppenelementen.
• –sim_accurate_asm_links – Erzwingt, dass bei Berechnungen der Baugruppenverbindung die Trennung von verbundenen Schalen berücksichtigt wird. Mit der Konfigurationsoption
sim_accurate_asm_links wird festgelegt, ob diese Befehlszeilenoption sowohl im Inline- als auch im Batch-Modus im Befehl "msengine" enthalten ist.