So ändern Sie analytische Flächen
2. Wählen Sie eine Fläche einer Zylinder-, Kegel-, Kugel- oder Torusgeometrie aus. Die Optionssymbolleiste wird geöffnet und Ziehgriffe werden im Arbeitsfenster angezeigt. Klicken Sie auf

, um das unverankerte Schaltpult anzuzeigen.
3. Entsprechend Ihrer Auswahl wird Folgendes angezeigt:
◦ Wenn Sie eine zylindrische Fläche auswählen, geben Sie einen Wert im Wertfeld Radius (Radius) ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. Ziehen Sie stattdessen den Ziehgriff, um den Wert anzupassen.
◦ Wenn Sie eine zylindrische Fläche auswählen, geben Sie einen Wert für den Winkel in das Wertfeld Winkel (Angle) ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. Drehen Sie stattdessen den Winkelziehgriff, um den Wert anzupassen.
◦ Wenn Sie eine Ringfläche auswählen, geben Sie entsprechend den Radien die folgenden Werte ein:
▪ Wertfeld Radius 1 (Radius 1) – Radius der Umdrehung
▪ Wertfeld Radius 2 (Radius 2) – Radius der Ringfläche
▪ Ziehen Sie stattdessen die Ziehgriffe, um die Werte anzupassen.
4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Tangentialität beibehalten (Maintain tangency), um die vorhandene Tangentialität zwischen der geänderten Geometrie und direkt angrenzenden Flächen beizubehalten. Wenn das unverankerte Schaltpult verkleinert ist, klicken Sie auf

.
| • Das Kontrollkästchen Standardbedingungen verwenden (Use default conditions) ist verfügbar, wenn das Kontrollkästchen Tangentialität beibehalten (Maintain tangency) aktiviert ist. Es dient dazu, vom System definierte Bedingungen für die ausgewählte und umgebende Geometrie zu definieren. • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Standardbedingungen verwenden (Use default conditions) unten, um die Bedingungen anzuzeigen. |
5. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um vom System definierte Bedingungen zuzuweisen:
a. Klicken Sie auf den Kollektor "Bedingung" (Condition) (unter dem Kontrollkästchen Standardbedingungen verwenden (Use default conditions)), um ihn zu aktivieren.
b. Wählen Sie eine oder mehrere Flächen, Kanten oder Eckpunkte im Arbeitsfenster aus.
c. Wählen Sie eine der folgenden Bedingungen aus:
▪ Fixiert (Fixed): Fixiert eine Fläche, eine Kante oder einen Eckpunkt.
▪ Fixiert mit Tangentialität (Fixed with tangency): Fixiert eine Fläche unter Beibehaltung der Tangentialität zu den benachbarten gezogenen Flächen oder Flächenbereichen.
▪ Fixierte Achse (Fixed axis): Fixiert eine Achse oder eine Drehfläche.
▪ Fixierter Mittelpunkt (Fixed center): Fixiert den Mittelpunkt einer Kugel oder eines Torus.
▪ Fixierte Senkrechte (Fixed normal): Fixiert die senkrechte Richtung einer planaren Fläche.
▪ Konstanter R1 (Constant R1): Hält den Drehradius eines Torus konstant.
▪ Konstanter R2 (Constant R2): Hält den Radius des Schnitts eines Torus konstant.
▪ Konstanter Winkel (Constant angle): Hält den Kegelwinkel konstant.
▪ Fixierte Polstelle (Fixed pole): Fixiert den Scheitelpunkt eines Kegels.
▪ Übertragen durch (Propagate through): Ermöglicht Änderungen an einer Rundungsfläche und an der benachbarten tangentialen Fläche, um die Tangentialität beizubehalten.
▪ Zugrunde liegende Kante fixieren (Fix underlying edge): Fixiert einen Punkt auf der zugrunde liegenden Kante, die gerundet oder gefast wurde
▪ Konstanter R (Constant R):Hält den Radius eines Zylinders oder einer Kugel konstant.
▪ Sphärisch beibehalten (Keep spherical): Verhindert, dass eine Kugel zum Torus wird
6. Klicken Sie auf Hinzufügen (Add), um eine Bedingung zwischen den ausgewählten Geometrien zu erzeugen.
Klicken Sie auf Entfernen (Remove), um eine ausgewählte Bedingung in der Liste der Bedingungen zu entfernen.
Klicken Sie auf Alle entfernen (Remove All), um alle Bedingungen in der Liste der Bedingungen zu entfernen.
7. Zum erneuten Anbinden der geänderten Geometrie an denselben Volumenkörper oder dieselbe Sammelfläche, an den/die sie ursprünglich angebunden war (ausgewählt in Schritt 1), lassen Sie das Kontrollkästchen
Geometrie anbinden (Attach geometry) aktiviert. Wenn das unverankerte Schaltpult verkleinert ist, klicken Sie auf

.
| Wenn das Kontrollkästchen Geometrie anbinden (Attach geometry) nicht aktiviert ist, ist die resultierende Geometrie eine Sammelfläche. Der Effekt der ursprünglichen Flächen wird auf beide Seiten der resultierenden Sammelfläche übertragen. |
8. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Anbindungseigenschaften speichern (Store attachment properties), um die Anbindungseigenschaften zu speichern, die zum erneuten Anbinden der geänderten Geometrie an das Modell verwendet werden sollen. Ist verfügbar, wenn das Kontrollkästchen Geometrie anbinden (Attach geometry) nicht aktiviert ist. Anbindungseigenschaften geben an, wie eine ausgewählte geänderte Geometrie erneut mit dem Rest des Modells verbunden wird.
9. Um die Rundungen und die Fasen neu zu erzeugen, wenn sie Bestandteil der ursprünglichen Geometrie waren und die geänderte Geometrie an der Fläche angebunden ist, lassen Sie das Kontrollkästchen Rundungen und Fasen neu erzeugen (Recreate rounds and chamfers) aktiviert. Ist verfügbar, wenn das Kontrollkästchen Geometrie anbinden (Attach geometry) aktiviert ist.
10. So wählen Sie eine Berandungskantenreferenz aus:
a. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Geometrie anbinden (Attach geometry).
b. Klicken Sie auf den Kollektor Berandungskanten (Bounding edges).
c. Wählen Sie im Arbeitsfenster eine oder mehrere Kanten aus.
11. Klicken Sie einmal oder mehrmals auf

oder

, um eine oder mehrere geometrische Lösungen in der Vorschau anzuzeigen. Sie können stattdessen auch einen vorab berechneten Wert in der nebenstehenden Liste auswählen.
| Wenn Sie nach der Berechnung mehrerer Lösungen die Geometrie durch Ziehen eines Handle bewegen, die Ziehgriff-Referenz ändern oder die Bemaßungen für die Bewegungsoperation ändern, werden alle berechneten Lösungen aus der Liste entfernt. Die neue Standardlösung wird der Liste hinzugefügt. |
12. Klicken Sie zum Fertigstellen mit der mittleren Maustaste.