Einführung
Dieses Kapitel enthält einige Beispiele, die Ihnen helfen sollen, sich mit Parametrisches Konstruieren und seinen Funktionen vertraut zu machen.
Alle Beispiele setzen voraus, dass Creo Elements/Direct Drafting und "Parametrisches Konstruieren" auf Ihrem Arbeitsplatzrechner ordnungsgemäß installiert sind.
Das erste Beispiel führt Sie anhand einer einfachen Zeichnung Schritt für Schritt in die verschiedenen Funktionen von Parametrisches Konstruieren ein. Sie sollten dieses Beispiel vollständig durcharbeiten, bevor Sie mit den anderen Beispielen weitermachen, da diese schon eine gewisse Übung im Umgang mit Parametrisches Konstruieren voraussetzen. In den nachfolgenden Beispielen werden bestimmte Verfahren und Anwendungen behandelt, denen Sie bei der Arbeit mit dieser Software wahrscheinlich begegnen werden. Diese Beispiele setzen voraus, dass Sie mit "Parametrisches Konstruieren" vertraut sind.
Die in den Beispielen verwendeten Teile wurden mit Creo Elements/Direct Drafting erstellt und stehen online zur Verfügung. Sie sind im Verzeichnis pd_demos\ als Dateien im dekomprimierten MI-Format installiert. Laden Sie zum Arbeiten mit den Beispielen jeweils die entsprechende Datei.
Obwohl die Beispiele einfach sind, vermitteln Sie Ihnen einen guten Eindruck von den breitgefächerten Möglichkeiten, die Sie mit diesem Produkt haben. Nachdem Sie die Beispiele und die Fragen am Ende jedes Beispiels gründlich durchgearbeitet haben, sollten Sie ein Gefühl für parametrisches Konstruieren entwickelt haben.
Diese Beispiele sollen Ihnen lediglich den Einstieg in Parametrisches Konstruieren erleichtern, sie machen Sie nicht zum Experten. Unter realistischen Bedingungen sind Zeichnungen meist wesentlich komplexer. Da können Modelle unzureichend bemaßt sein, ungewollte Symmetrien oder Zeichnungsungenauigkeiten aufweisen oder andere "Merkmale" haben, die die Automatische Bedingungsvorgabe vor Probleme stellen.
Sie sollten beim Arbeiten mit Parametrisches Konstruieren die folgenden beiden Faustregeln beachten:
Wenn Ihnen nicht klar ist, wie sich eine veränderte Bemaßung auf ein Teil auswirkt, wird AUTO wahrscheinlich dasselbe Problem haben.
Je besser Sie die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Bedingungsarten und deren Anwendungsregeln verstehen, desto effektiver werden Sie mit Parametrisches Konstruieren arbeiten können.
Sie können das Zuordnen von Bedingungen üben, indem Sie immer komplexeren Teilen Bedingungen manuell zuordnen. Prüfen Sie, wie die Automatische Bedingungsvorgabe ein Problem lösen würde, achten Sie jedoch darauf, dass Sie verstehen, warum welches Teil mit welchen Bedingungen verknüpft wird. Wenn Sie die Anwendung der verschiedenen Bedingungsarten vollständig verstanden haben und vertrauter mit den Funktionen zur Fehlerbehebung sind, sollten Sie anfangen, mehr und mehr mit der Automatischen Bedingungsvorgabe zu arbeiten.
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