Testfälle mit dem KI-Testfall-Assistenten 1.0 generieren
Führen Sie die nachfolgenden Schritte aus, um einen Testfall zu generieren:
Schritt 1: Element analysieren
1. Wählen Sie in der Dokumentansicht oder in der Dokumentbearbeitungs-Ansicht ein Element aus, und klicken Sie auf der Startseite des KI-Testfall-Assistenten auf Analysieren. De KI-Testfall-Assistent analysiert die Beschreibung des Elements und aktiviert den Schritt Abdeckung. In diesem Schritt wird die Seite Testaufgliederung angezeigt.
Die Seite
Testaufgliederung zeigt die generierten Testbedingungen an. Sie können in diesem Schritt manuell zusätzliche Testbedingungen über das Symbol

hinzufügen. Sie können die manuell hinzugefügten Testbedingungen mit den Symbolen

und

bearbeiten oder löschen.
| • Der KI-Testfall-Assistent generiert Testfallbedingungen unter Verwendung eines LLM. Wenn der Administrator mit der Option KI-Kontext festlegen zusätzlichen Kontext oder Richtlinien bereitgestellt hat, wird dieser Kontext an die Eingabe angehängt, die an das LLM übergeben wird. Die Testfallbedingungen werden dann basierend auf diesen Richtlinien zusammen mit der LLM-Eingabe generiert. • Bevor Sie den Assistenten verwenden, sollten Sie Ihre Anforderung prüfen und verbessern oder das Anforderungsanalyse-Tool verwenden. Klare, qualitativ hochwertige Eingaben helfen dem Assistenten, genaue und aussagekräftige Testfälle zu generieren. • Testbedingungen werden nicht gespeichert. Sie werden automatisch neu generiert, wenn Sie die Analyse erneut ausführen oder zur Seite Testaufgliederung zurückkehren, nachdem Sie diese verlassen haben. |
2. Klicken Sie auf

, um die vorhandenen Testfälle anzuzeigen, die von den vom
KI-Testfall-Assistenten generierten Testbedingungen und manuell hinzugefügten Testbedingungen abgedeckt werden.
| Nachdem Sie eine Testbedingung manuell hinzugefügt haben, klicken Sie erneut auf  , um die Abdeckungsergebnisse zu aktualisieren. |
3. So filtern Sie die Testbedingungen basierend auf der Abdeckung:
a. Klicken Sie auf der Seite
Testaufgliederung auf

.
b. Wählen Sie Alle Bedingungen anzeigen aus, um alle verfügbaren Testbedingungen für den Testfall anzuzeigen.
c. Wählen Sie Bedingungen ohne Abdeckung anzeigen aus, um Testbedingungen zu filtern, die keine Testfälle abdecken.
4. Wählen Sie eine Testbedingung aus, für die Sie einen neuen Testfall generieren möchten, und klicken Sie auf

. Der Schritt
Typ wird aktiviert.
Schritt 2: Testtyp auswählen
1. Im Schritt Typ wird die Seite Testtypen angezeigt. Die folgenden systemdefinierten Testtypen werden standardmäßig aufgeführt:
◦ Grenzwertanalyse: Eine Testtechnik, die dazu dient, Fehler an den Grenzen von Eingabebereichen zu identifizieren, statt innerhalb des Eingabebereichs. Sie basiert auf der Beobachtung, dass Fehler häufig an den Extremwerten von Eingaben auftreten.
◦ Kompatibilitätstests: Eine Art von nicht-funktionalen Tests, mit denen validiert wird, dass eine Anwendung oder ein System auf verschiedenen Geräten, Betriebssystemen, Browsern oder Netzwerkumgebungen wie erwartet funktioniert.
◦ Äquivalenzklassenbildung: Eine Art von Testtechnik, die verwendet wird, um die Anzahl der Testfälle zu reduzieren und gleichzeitig eine effektive Abdeckung zu gewährleisten. Dabei werden Eingabedaten in Klassen aufgeteilt, wobei sich alle Werte in einer Klasse ähnlich verhalten sollten.
◦ Fehlerraten: Eine Testtechnik, die sich auf die Erfahrung und Intuition des Testers stützt, um fehleranfällige Bereiche in der Anwendung zu identifizieren. Es handelt sich dabei um eine erfahrungsbasierte Testmethode, nicht um eine systematische.
◦ Leistungstests: Eine Art von nicht-funktionalen Tests, bei denen bewertet wird, wie sich ein System unter verschiedenen Bedingungen verhält, wobei der Schwerpunkt auf Geschwindigkeit, Skalierbarkeit, Stabilität und Reaktionsfähigkeit liegt. Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass die Anwendung die Leistungskriterien erfüllt und eine reibungslose Benutzererfahrung bietet.
◦ Zustandsübergangsanalyse: Eine Art von Testtechnik, mit der auf Grundlage von Ereignissen oder Eingaben validiert wird, wie sich ein System beim Übergang zwischen verschiedenen Status verhält. Dies ist besonders nützlich für Anwendungen, bei denen die Ausgabe sowohl vom aktuellen als auch vom vorherigen Status abhängt.
◦ Statische Analyse: Eine Technik der Softwarequalitätssicherung, die Quellcode, kompilierten Code, Konstruktionen oder Dokumentation untersucht, ohne dass das Programm ausgeführt wird. Ziel ist es, potenzielle Fehler, Schwachstellen oder Compliance-Probleme frühzeitig während des Entwicklungslebenszyklus zu erkennen.
◦ Benutzerfreundlichkeitstests: Eine nicht-funktionale Testtechnik, die bewertet, wie einfach und benutzerfreundlich eine Anwendung oder ein System für die vorgesehenen Benutzer ist. Das Hauptziel besteht darin, sicherzustellen, dass das Produkt eine reibungslose, intuitive und effiziente Benutzererfahrung bietet.
◦ Anwendungsfalltests: Eine Testtechnik, mit der validiert wird, ob sich ein System beim Ausführen realer Szenarien, die in den Anwendungsfällen beschrieben werden, wie erwartet verhält. Diese Testtechnik konzentriert sich auf End-to-End-Funktionalität aus der Perspektive des Benutzers.
◦ Generische Tests: Dieser Testtyp erstellt einen generischen Testfall, wenn keiner der vordefinierten Testtypen das beabsichtigte Szenario abdeckt.
2. Wählen Sie einen Testtyp aus, und klicken Sie auf

. Der Schritt
Details wird aktiviert.
Schritt 3: Testfall-Details prüfen und bearbeiten
1. Der Schritt Details öffnet die Seite Testfall-Details, auf der Felder wie Name, Beschreibung und Vorarbeiten automatisch mit KI-generiertem Inhalt gefüllt werden. Sie können diese Felder nach Bedarf manuell bearbeiten. Beachten Sie, dass diese Felder lediglich Nur-Text unterstützen.
2. Klicken Sie auf

, um den Schritt
Gliederung zu aktivieren.
Schritt 4: Testfall-Gliederung prüfen und bearbeiten
1. Im Schritt
Gliederung wird die Seite
Testfall-Gliederung angezeigt. Die Testfall-Gliederung zeigt das Framework des Testfalls, d.h. Die Testschritte. Basierend auf Ihren Testanforderungen können Sie mit den Symbolen

und

neue Testschritte hinzufügen oder vorhandene Testschritte löschen. Sie können die Schritte in der Gliederung auch mit den Ziehgriffen

umordnen.
2. Klicken Sie auf

, um den Schritt
Schritte zu aktivieren.
Schritt 5: Testschritte prüfen und bearbeiten
1. Der Schritt Schritte zeigt die Seite Testschritte an. Auf dieser Seite werden die Schritte aufgelistet, die im Testfall enthalten sein werden.
2. Klicken Sie auf Alle erweitern, um die Felder Aktion und Erwartetes Ergebnis für jeden Schritt anzuzeigen. Bearbeiten Sie Aktion und Erwartetes Ergebnis, falls erforderlich.
| Die Felder Aktion und Erwartetes Ergebnis unterstützen lediglich einfachen Text. |
Schritt 6: Neu erstellten Testfall speichern
1. Nachdem Sie die Testschritte auf der Seite "Testschritte" geprüft haben, klicken Sie in der Fußzeile des
KI-Testfall-Assistenten auf

, um den Testfall zu speichern. Das Dialogfenster
Testfall speichern wird geöffnet.
◦ Codebeamer Version 3.1 und höher:
Das Dialogfenster Testfall speichern zeigt die folgenden Felder an: Stream, Projekt und Tracker.
▪ Die Dropdown-Listen Stream und Projekt zeigen den aktuellen Stream und das aktuelle Projekt als Standardauswahl an.
▪ Sie können die Standardauswahl ggf. in der Dropdown-Liste Projekt ändern.
▪ Die Standardauswahl in der Dropdown-Liste Stream kann nicht geändert werden.
◦ Codebeamer Versionen 2.2.1.2 und 3.0.0.3:
Das Dialogfenster Testfall speichern zeigt die folgenden Felder an: Projekt, Working Set und Tracker.
▪ Die Felder Projekt und Working Set zeigen jeweils das aktuelle Projekt und das aktuelle Working Set als Standardauswahl an.
▪ Sie können die Standardauswahl in der Dropdown-Liste Projekt nur dann ändern, wenn Sie sich derzeit im Standard-Working Set befinden.
▪ Die Standardauswahl für die Dropdown-Liste Working Set kann nicht geändert werden.
2. Wählen Sie den gewünschten Testfall-Tracker in der Dropdown-Liste Tracker aus.
3. Klicken Sie auf Speichern. Der neue Testfall wird im ausgewählten Stream/Projekt/Tracker oder Projekt/Working Set/Tracker gespeichert, basierend auf der Version von Codebeamer, die Sie gerade verwenden. Wenn der Speichervorgang abgeschlossen ist, zeigt Codebeamer eine Erfolgsmeldung mit einem Link zum neuen Testfall an. Für den neuen Testfall ist das benutzerdefinierte Feld Influenced by AI als"wahr" markiert und das benutzerdefinierte Feld Last Influenced by AI ist mit dem neuesten Datum und Zeitstempel aktualisiert.
Überlegungen zum Generieren und Speichern neuer Testfälle
• Wenn Sie einen Testfall speichern, der mit dem KI-Testfall-Assistenten erstellt wurde, werden zuvor festgelegte obligatorische Felder nicht automatisch erzwungen. Wir empfehlen, den gespeicherten Testfall zu prüfen und alle erforderlichen Felder auszufüllen, um sicherzustellen, dass die Tests den Anforderungen Ihres Projekts oder Trackers entsprechen.
• Sie können Testfälle nicht über verschiedene Working Sets oder Streams hinweg speichern. Der Ziel-Testfall-Tracker muss sich im selben Working Set oder Stream wie der ursprüngliche Tracker befinden.
Spezielle Anwendungsfälle
Anwendungsfall | Ergebnis |
|---|
Nach dem Generieren der Testschritte und vor dem Speichern des Testfalls aktualisiert der Benutzer die Konfiguration des Ziel-Trackers, um die benutzerdefinierten KI-Felder zu entfernen. | Benutzerdefinierte KI-Felder können entfernt werden, wenn die Tracker-Konfiguration für den Ziel-Testfall auf einer anderen Registerkarte oder in einer anderen Sitzung geändert wird. In einem Echtzeitszenario könnte dieses Problem in den folgenden Szenarien auftreten: • Szenario 1: Wenn derselbe Benutzer versehentlich die Tracker-Konfiguration auf einer anderen Browser-Registerkarte ändert, während er an einer anderen Aufgabe arbeitet. • Szenario 2: Wenn zwei Benutzer, die über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, gleichzeitig an etwas arbeiten. Benutzer 1 speichert den neuen Testfall und Benutzer 2 ändert die Tracker-Konfiguration. |
| Das Speichern des Testfalls schlägt fehl. |
Während der Testfallgenerierung ändert der Benutzer Daten auf einer bestimmten Seite, navigiert anschließend zu einer vorherigen Seite und aktualisiert die Daten auf dieser Seite. | Manuell vorgenommenen Änderungen auf der ursprünglichen Seite gehen verloren, da die KI die Daten auf dieser Seite regeneriert. |