Glossary
Glossary of terms for Arbortext Editor:
Alias
Alternative Bezeichnung für ein Dokumenttyp-Element, ein Attribut oder einen Attributwert. Aliase werden im Aliaszuweisungs-Editor definiert. Dabei wird eine .alias-Zuweisungsdatei erstellt.
Aliaszuweisungs-Editor
Das Fenster, in dem Sie eine Aliaszuweisung für einen Dokumenttyp erstellen können. Der Aliaszuweisungs-Editor befindet sich in Arbortext Architect.
Aliaszuweisungen
Die Dateien, in denen die im Aliaszuweisungs-Editor erstellten Aliase gespeichert werden. Die Erweiterung dieser Dateien lautet .alias. Sie können die erstellten Aliaszuweisungen auf Dokumenttypen in Arbortext Editor anwenden.
AOM-Attribut
Im Arbortext Object Model ist ein Attribut eine Dateneinheit, die über eine Schnittstelle abgerufen werden kann. Bei einem schreibgeschützten Attribut kann nur der Wert abgerufen werden, bei einem Attribut mit Lese- und Schreibzugriff kann der Wert abgerufen oder geändert werden. Im Gegensatz zu einer Methode wird durch das Abrufen oder Festlegen eines Attributwerts der Status der Schnittstelle oder des zugrunde liegenden XML-Dokuments nicht geändert.
AOM-Schnittstelle
Im Arbortext Object Model ist eine Schnittstelle ein Satz von Attributen und Methoden. Ein C++-Programmierer würde eine Schnittstelle wohl auch als eine abstrakte Basisklasse beschreiben.
AOM-Methode
Im Arbortext Object Model ist eine Methode ein Mittel, Änderungen an einer Schnittstelle oder an dem zugrunde liegenden XML-Dokument zu bewirken. Im Wesentlichen ist eine Methode ein Unterprogramm. Durch das Aufrufen einer Methode verändert der Benutzer das Dokument.
Arbortext Objektmodell
Das Arbortext Object Model ist eine Schnittstellenebene, über die Programmierer, die nicht mit ACL arbeiten, auf umfassende ACL-Funktionalitäten zugreifen können. Durch Unterstützung für den W3C Dokumentobjektmodell- (DOM) Standard steht erhebliche Funktionalität zur Verfügung. Darüber hinaus wird das DOM durch zusätzliche Schnittstellen, Attribute und Methoden erweitert. Das AOM unterstützt Bindungen an C++, Java und COM (Component Object Model).
Oberlänge
Dieser typografische Begriff beschreibt die Höhe eines Kleinbuchstabens, der über die x-Höhe von der Grundlinie aus hinausgeht. Buchstaben mit Oberlängen sind b, d, f, h, k, l und t.
ASCII
(American Standard Code for International Interchange) Der unformatierte Standardzeichensatz mit 256 Buchstaben und Zahlen.
ASCII-Datei
Ein geläufiges Dateiformat, das zum großen Teil aus druckbaren ASCII-Zeichen besteht. Der Teil einer ASCII-Datei einschließlich Markup kann wie folgt aussehen:
<chapter><chaphead>Arbortext Styler</chaphead><para>
ASCII-Dateien müssen nicht unbedingt Markup enthalten.
Attribut
Ein benanntes Merkmal, das einem bestimmten Vorkommen eines Elements zugeordnet ist. Attribute enthalten Informationen über Elemente, wie den eindeutigen Namen, den Status eines Dokuments usw. In Formatvorlagen werden Attribute als Merkmale bezeichnet. Die Beziehung zwischen Attributen und Elementen kann mit der von Adjektiven und Substantiven verglichen werden. Wenn z.B. "Stuhl" (Substantiv) ein Element ist, könnte "gepolstert" (Adjektiv) eines seiner Attribute sein.
Attributlistendeklaration
Eine Liste, die die für ein Element zugelassenen Attribute enthält.
Attributwerte
Die Werte von Attributen. Beispiel: Mögliche Werte für das Attribut style eines list-Elements sind bulleted, alphabetic oder numeric.
Automatisches Nummerieren
Ein Verweis, der automatisch auf die richtige Abbildungs-, Grafik- oder Tabellennummer verweist, auch wenn die Struktur, auf die verwiesen wird, im Dokument verschoben wird.
Basiselement
Das höchste Element in der strukturellen Hierarchie des Dokuments. Das Basiselement enthält bzw. umfasst alle anderen Elemente in der Dokumentstruktur. In einigen Fällen ist der Name dieses Elementtyps doc oder Dokument.
Grundlinie
Eine imaginäre horizontale Linie, an der alle Schriftzeichen auf einer Zeile ausgerichtet sind.
Baseline-Dokument
Bei aktivierter Änderungsverfolgung die Ansicht des Dokuments, in der der Originaltext und Markup einschließlich der überprüften und akzeptierten Änderungen sichtbar sind.
Beste Übereinstimmung
Durch die Ausgabespezifikation werden die Regeln definiert, die steuern, welches Element-im-Kontext (E-I-C) entsprechend seinem Kontext und Vorkommen die beste Übereinstimmung mit einem Element in einem Dokument aufweist. Die beste Übereinstimmung für jedes Element bestimmt die Formatierung für die Bildschirmanzeige oder die Druckausgabe.
Blockelement
Ein Element, dessen Text vom Rest des Dokuments abgesetzt ist. Ein Blockelement wird durch Abstand vor oder nach dem Text und anderen Formatierungselementen (z.B. Einzug) definiert, die seine Präsenz anzeigen.
Lesezeichen
Benannte elektronische Platzhalter in einem Dokument. Ein Dokument kann eine unbeschränkte Anzahl von Lesezeichen enthalten.
Umranden
Die Zeichnung eines Rechtecks um ein bestimmtes Element.
Katalogdatei
(Auch als Katalog bekannt.) Der Katalog ist eine Datei, mit der der Entitiy-Manager verschiedene logische Namen bestimmten Speicherobjekten zuweist.
Kategorie
Eine logische Gruppierung von Formatierungseigenschaften; sie umfasst u.a. folgende Kategorien: font, indentation, hyphenation, leading, word spacing, border usw. Die einzelnen FOSI-Eigenschaften geben an, wie die verschiedenen Kategorien angewendet werden.
Kategorievererbung
Vererbung fehlender Merkmale einer vererbbaren Kategorie, z.B. font oder indentation. Kategorievererbung wird normalerweise auf Blockelemente angewendet.
CCITT
(International Consultative Committee on Telegraphy and Telephony) Eine Kommission, die Standards für die Erstellung, Speicherung und Übertragung von Rastergrafiken, wie Faksimile, entwickelt hat.
CDATA
CDATA ist Text, der aus Zeichen besteht, die innerhalb des Zeichensatzes des Dokuments deklariert sind. Eingebettete Entities oder Zeichen-Verweise werden als Datenzeichen behandelt und nicht vom Parser aufgelöst.
CGM
Computergrafiken-Metadatei. Ein geräteunabhängiger Standard für die Beschreibung, Speicherung und Übermittlung von Vektorgrafiken.
Änderungsmarkierung
Eine durch das Vorkommen eines bestimmten Elements ausgelöste vertikale Linie oder Leiste in einem geänderten Textbereich.
Zeichendaten
Siehe Eintrag für CDATA.
Zeichencodierung
Der Konvertierungsprozess einer Byte-Sequenz in eine Zeichensequenz. Beispiele sind ISO-8859-1, eine Codierung für die meisten westeuropäischen Sprachen, und UTF-8, eine Codierung für den ISO 10646-Zeichensatz (UCS).
Zeichen-Entity
Wird zur Darstellung eines Zeichens verwendet, das auf dem Bildschirm nicht dargestellt werden kann, eine besondere Funktion hat oder nicht auf der Tastatur zu finden ist. Beispiele sind Akzentzeichen, mathematische Symbole und griechische Buchstaben.
Zeichenfüllung
Die Formatvorlagenkategorie, die das zu wiederholende Zeichen festlegt. Es wird mit der wiederholenden Kategorie "usetext" in die Ausgabe eingesetzt. Das geläufigste Beispiel sind die gepunkteten Führungslinien in Inhaltsverzeichnissen.
Zeichensatz
Eine definierte Liste mit Zeichen, von denen jedes durch eine Zahl dargestellt wird und computerlesbar ist. In ASCII beispielsweise werden Schriftzeichen mit den Zahlen 0127 dargestellt, und Unicode stellt mehr als 65.000 unterschiedliche Zeichen dar.
Merkmal
Eine Formatierungsspezifikation in einer Kategorie. Ein FOSI-Konzept, das mit Attributen vergleichbar ist. Die Kategorie "Textumbruch", beispielsweise, verfügt über Merkmale für Zeilenanfang und Zeilenende.
Zeichenlistenvererbung
Vererbung aller fehlenden Merkmale in allen vererbbaren Kategorien. Zeichenlistenvererbung wird mit Inline-Elementen und Pseudoelementen verwendet.
Zeichenuntermenge
In der Ausgabespezifikation der Begriff für einen style set in Arbortext Editor. Ein Style Set (Stilsatz) enthält eine oder mehrere Formatierungskategorien und kann auf beliebig vielen E-I-Cs angewendet werden. Wenn der Stilsatz geändert wird, wird diese Änderung auf alle E-I-Cs angewendet, auf die er verweist.
CJK
Ein Akronym für chinesische, japanische und koreanische Sprachen.
Sortierung
Die in einem Index verwendete Sortierreihenfolge.
Spaltenüberschrift
Eine Reihe oder Gruppe von Reihen oben in einer Tabelle, die als Titel für die darunter aufgeführten Informationen dienen. Wenn eine Tabelle über mehrere Seiten verläuft, wird die Überschrift auf jeder Seite oben in der Tabelle angezeigt.
Spaltenansicht
Eine Dokumentenansicht in Arbortext Editor, die eine Strukturansicht mit einer Reihe von Zeilen und Spalten verbindet und mit einer Formatvorlage vergleichbar ist, in der Attributwerte angezeigt und bearbeitet werden können.
Spalten
Vertikale Abschnitte gedruckter Elemente.
COM
(Component Object Model) Ein Mechanismus in Microsoft Windows, durch den eine Application Program Interface (API) von einem Serverprogramm exportiert und in einem gleichzeitigen oder auch getrennten Vorgang von einem Client-Programm verwendet werden kann.
Befehlszeile
Ein unten im Bearbeitungsfenster von Arbortext Editor angezeigtes Feld, das zur Kommunikation mit dem zugrunde liegenden Programm für die Ausführung von ACL-Syntaxbefehlen dient. Mit Dateien verbundene Vorgänge, Menüanpassungen und die Erstellung von Tastenkombinationen werden hier vorgenommen.
Kommentare
Eine Methode zum Einfügen hilfreicher Informationen in ein Dokument. Der Kommentartext ist in der Vorschau oder der formatierten Ausgabe nicht sichtbar.
Kompilieren
Der Vorgang, bei dem bestimmte computerlesbare Dateien, einschließlich einer minimalen Formatvorlagendatei (.xsl), im Dokumenttypverzeichnis erstellt werden.
Vollständigkeitsprüfung
Zur Prüfung, ob ein Dokument alle für dem Dokumenttyp erforderlichen Komponenten enthält. Das Tool für dieArbortext Editor Auf Vollständigkeit prüfen bietet eine Liste mit Vollständigkeitsfehlern und fügt automatisch Tags für fehlende Elemente ein, wenn es nur eine Möglichkeit gibt.
Composer
Das zum Erstellen von Dokumenten verantwortliche Objekt. Es wird durch einen Satz von Parametern gesteuert und als eine SAX-Filterpipeline, die durch eine Composer-Konfigurationsdatei bestimmt wird, implementiert.
Composer-Konfigurationsdatei
Ein XML-Dokument zum Definieren und Steuern eines Erstellungsvorgangs. Es entspricht dem Composer-Dokumenttyp (Arbortext Pfad/doctypes/composer/composer.dtd). Das Dokument enthält Abschnitte, die die Composer-Parameter, die Filterressourcen und die Verarbeitungsreihenfolge definieren. Composer-Konfigurationsdateien haben die Dateierweiterung .ccf.
Bedingung
Eine FOSI-<att>-Spezifikation, mit der die Kriterien für Textformate festgelegt werden, und zwar entweder mit einem Attributwert, einer ACL-Funktion, einer Umgebungsvariablen, dem zurückgegebenen Wert einer ACL-Funktion oder einem FOSI-Variablenwert.
Konfigurieren
Vorgang, der normalerweise von einem Systemadministrator zum Anpassen der Softwarefunktionen ausgeführt wird.
conref
Siehe Inhaltsreferenz
Inhaltsmodell
Der Teil einer SGML- oder XML-Elementtyp-Deklaration, mit der die Reihenfolge und Kombination von Elementen angegeben wird, z.B. welche Elementtypen andere Elemente bestimmter Typen enthalten.
Inhaltsreferenz
Ein Mechanismus in der DITA-Architektur, bei dem ein Element sich selbst durch den Inhalt eines gleichwertigen Elements (entweder aus dem aktuellen Thema oder einem ähnlichen Thema mit demselben Inhaltsmodell) ersetzen kann.
Kontext
Der genaue Ort eines Elements im Verhältnis zu den es umgebenden Elementen innerhalb der gesamten Dokumentstruktur.
Der Kontext wird in CSS als Selektor bezeichnet. Der entsprechende XSL-Begriff lautet Muster.
Kontextprüfung
Ein Vorgang, bei dem durch die Anwendung eines Regelsatzes für den Kontext festgelegt wird, in welcher Beziehung Elemente zueinander stehen (z.B. Kapitel enthalten Absätze, aber Absätze enthalten keine Kapitel). Das Dokumenttypschema oder DTD definiert Kontextprüfungsregeln für einen Dokumenttyp.
Kontexttransformationen
Ein Element in einer .dcf-Datei, das automatische Änderungen zum Korrigieren von Kontext ermöglicht, wenn Elemente und Text aus einem Kontext kopiert und in einen anderen Kontext eingefügt werden.
Querverweise
Verweise in Texten, die sich auf Tabellen, Grafiken oder andere Dokumente beziehen. Mit Attributen und Attributwerten wird ein Link zu der Struktur erstellt, auf die sich der Verweis bezieht.
CSS
(Cascading Stylesheets) Ein Mechanismus zum Anwenden von Stilinformationen, wie Schriftarten, Farben und Zeichenabstände, auf HTML-Dokumente, sodass eine Unterscheidung zwischen Präsentation und Inhalt möglich ist. "Cascading" bedeutet, dass in einem Dokument mehrere Formatvorlagen zusammengeführt werden können. Ein Dokument kann Formatvorlagen vom Browser, Designer und Benutzer aufnehmen. Browser, die HTML Versionen 3.2 und höher unterstützen, unterstützen ebenfalls CSS.
Aktuelle Editor-Formatvorlage
Die Formatvorlage, die derzeit die Anzeige im Bearbeitungsfenster steuert, steuert über die Funktion Editor-Ansicht drucken das Druckformat und wird durch die mit der Formatvorlage verbundenen Elemente im Menü Format beeinflusst. Es ist möglich, eine Formatvorlage, die für formatiertes Drucken entwickelt worden ist, als aktuelle Editor-Formatvorlage auszuwählen. Sie können eine Druck-Formatvorlage ändern, indem Sie sie als aktuelle Editor-Formatvorlage festlegen.
Die aktuelle Editor-Formatvorlage wird auch als aktuelle Druck-Formatvorlage verwendet, wenn die aktuelle Druck-Formatvorlage nicht ausdrücklich im Dialogfenster Formatvorlage auswählen oder mit dem Befehl set printstylesheet ausgewählt wurde.
Aktuelle Druck-Formatvorlage
Die derzeit für die Funktionen Formatierte Ansicht drucken und Druckvorschau ausgewählte Formatvorlage. Sie kann im Dialogfenster Formatvorlage auswählen oder mit dem Befehl set printstylesheet geändert werden. Auch die Dialogfenster Druckvorschau und Formatierte Ansicht drucken können zum Ändern verwendet werden.
Die aktuelle Editor-Formatvorlage wird auch als aktuelle Druck-Formatvorlage verwendet, wenn die aktuelle Druck-Formatvorlage nicht eigens ausgewählt wurde. Wenn die aktuelle Druck-Formatvorlage nicht die aktuelle Editor-Formatvorlage ist, hat die Druck-Formatvorlage keinen Einfluss auf die Editoransichtsfunktion beim Drucken, denn die aktuelle Editor-Formatvorlage steuert die Formatierung der Editoransicht, auch wenn sie gedruckt wird. Die formatierte Ausgabe kann auch für andere Zwecke als zum Drucken auf Papier verwendet werden.
DCOM
(Distributed Component Object Model) Eine Version des Microsoft Windows COM, das Programmlinks unterstützt, wenn das Client-Programm und das Serverprogramm nicht auf demselben Computer ausgeführt werden.
Deklarationen
Markup, das sich normalerweise am Anfang eines Dokuments befindet und Informationen zu den Funktionen enthält, mit denen das Dokument ausgezeichnet wurde.
Deklarierte ID
ID-Namen oder Nummern zum Identifizieren eines bestimmten Tags, wie ein Absatz oder eine Grafik, auf den von anderer Stelle im Dokument verwiesen wird.
Trennzeichen
Das Symbol, das den Anfang oder das Ende eines Tags, Makros, einer Deklaration, Verarbeitungsanweisung usw. anzeigt (z.B. ist im Tag <doc>, die linke spitze Klammer (<) das Anfangstrennzeichen, doc ist der Name des Elementtyps und die rechte spitze Klammer (>) ist das Endtrennzeichen.
Unterlänge
Der Teil eines Kleinbuchstabens, der unterhalb der Grundlinie liegt. Die folgenden Buchstaben haben Unterlänge: g, j, p, q und y.
Beschreibendes Markup
Markup, das die Struktur und andere Attribute eines Dokuments in einer systemunabhängigen Art beschreibt (auch als allgemeines Markup bekannt).
Absatzformel
Eine Formel, die in einer eigenen Zeile angezeigt wird.
DITA
Darwin Information Typing Architecture (DITA) Ein OASIS-Standard, der eine Architektur zur Erstellung von themenorientiertem, typisiertem Inhalt definiert, der auf verschiedene Weisen wiederverwendet und für Single-Source-Konzepte genutzt werden kann. Des Weiteren eine Architektur zur Erstellung neuer Informationstypen und zur Beschreibung neuer Informationsdomänen auf der Grundlage vorhandener Typen und Domänen. Der Standard stellt einen Satz an DTDs und XML-Schemata für grundlegende Thementypen (z.B. Concept, Task oder Reference) sowie für Strukturdokumente bereit, mit denen Sie Topic-Referenzen sammeln.
Aufspaltungselemente
Strukturelemente eines Dokuments, wie Kapitel, Abschnitt, Thema oder Unterthema.
Docbase
Ein anderer Begriff für Dokumentdatenbank.
Dokument
Eine Sammlung von Informationen, die als Einheit verarbeitet und als Zeichenfolge dargestellt wird sowie physisch mit einer Entity-Struktur und logisch mit einer Elementstruktur angeordnet wird.
Dokumentaufteilung
Das Aufteilen eines Dokuments in einzelne Dokumentobjekte zum Speichern in einem Content-Management-System. Die Aufteilungsspezifikation wird getrennt vom Inhalt des Dokuments aufbewahrt.
Dokumentkontext
Die Beziehung von Dokumentteilen zueinander, z.B. dass der Titel das erste Element in einem Kapitel ist und dass Absätze Titeln folgen, niemals umgekehrt.
Dokumentdatenbank
Eine Datenbank, in der Sie alle Arten von Dokumenten speichern können, wie Text, Grafiken, gescannte Bilder und andere Formate. In einer Dokumentdatenbank sind der Dokumentinhalt und Dokumentinformationen wie der Autor, das Thema und das Erstellungsdatum des Dokuments enthalten.
Dokumentdatenbankobjekt
Ein Dokument, ein Teil eines Dokuments, eine Grafik oder eine andere, in der Dokumentdatenbank gespeicherte Komponente eines Dokuments.
Dokumentstandard
Standardformatspezifikationen für Text, die verwendet werden, wenn kein anderes Format angegeben ist. In der Ausgabespezifikation wird dies docdesc genannt.
Strukturansicht
Eine strukturierte Ansicht des Dokuments.
Dokumentstruktur
Der Rahmen eines Dokuments, der aus den Dokumentelementen besteht.
Dokument-Formatvorlage
Eine Formatvorlage, die aufgrund ihres Speicherorts im Dokumentverzeichnis und ihres Namens automatisch nur einem bestimmten Dokument zugeordnet ist. Der Name der Formatvorlage stimmt mit dem Namen des zugeordneten Dokuments überein.
Dokumenttyp
Der Name, der dem Suchbegriff DOCTYPE in einer Dokumenttyp-Deklaration folgt.
Dokumenttyp-Anwendung
Der einer Dokumenttyp-Anwendung zugeordnete Satz Dateien (.dtd). Hierzu gehören .dcf, .xsl, .fos, .xml, .sgm und einige andere Dateitypen.
Dokumenttyp-Konfigurationsdatei
Ein XML-Dokument, das zum Anpassen eines Dokumenttyps verwendet wird. Es entspricht der Dokumenttyp-Konfiguration DTD (Arbortext Pfad/doctypes/dcfdtd/dcfdtd.dtd). Dokumenttyp-Konfigurationsdateien können Abschnitte zum Überschreiben der Standarddarstellung von Elementen, zum Hinzufügen von Dokumenttypen zum Dialogfenster "Neu" und zum Festlegen von Elementen, die bei der Rechtschreibprüfung übersprungen werden sollen, enthalten. Diese Dateien werden als doctype.dcf im gleichen Verzeichnis wie der Dokumenttyp gespeichert.
Dokumenttyp-Deklaration
Deklariert den übergreifenden Typ des definierten Dokuments (z.B. Kurzmitteilung, Brief oder Buch). Sie enthält Informationen, wie einen Satz Deklarationen, die die Dokumentstruktur und eine Systemkennung oder eine öffentliche ID der DTD definieren. Sie wird durch den reservierten Namen DOCTYPE eingeleitet.
Dokument-Benutzerliste
Eine Liste der Benutzer, die ein Dokument bearbeiteten, während die Änderungsverfolgung aktiviert war. Die Dokument-Benutzerliste (zusammen mit den Eigenschaften der Benutzer in der Liste) ist im Dokument gespeichert.
DOM
(Document Object Model) Eine mit Standards kompatible, sprachneutrale Schnittstelle zum Prüfen und Ändern von SGML- und XML-Dokumenten.
DOM-Dokumentobjekt
Ein DOM-Objekt, das ein Arbortext Editor Dokument repräsentiert.
DOM-ID
Eine eindeutige Ganzzahl, die ein DOM-Objekt in ACL identifiziert.
DOM-Objekt
Eine eindeutige Darstellung eines Dokuments oder eines Dokumentteils, wie ein Tag-Paar oder ein Textblock. Es wird auch als DOM-Knoten bezeichnet. Ein DOM-Objekt kann andere DOM-Objekte enthalten. Ein Dokument kann beispielsweise Elemente (Tags) enthalten, die andere Elemente und Text enthalten.
DTD
(Document Type Definition) Durch die DTD wird das Vokabular des Markup, für das SGML oder XML die Syntax bieten, angegeben und definiert. Eine DTD besteht aus einem Satz aus Entity-, Elementtyp-, Attributlisten- und/oder Notationsdeklarationen, die zusammen die Struktur eines Dokuments bestimmen. Eine DTD enthält einen DTD-Satz, der die Struktur von Dokumenttypen und Informationen über beabsichtige Bedeutungen (Semantik) des im DTD-Satz definierten Elementtyps festlegt.
DTD-Viewer
Ein Bearbeitungs-Tool bestehend aus einem Fenster für die Anzeige der Struktur eines Dokuments. Es wird verwendet, um Markups an gültigen Stellen einzufügen.
E-I-C
Ein FOSI-Begriff, der "element-in-context" bedeutet. Zum Beispiel kann ein title-Element in einem chapter-Element ein anderes E-I-C als ein title-Element in einem figure-Element haben. Der Kontext für title bedeutet, dass jedes Element entsprechend seiner Position anders formatiert werden kann.
Bearbeitungsfenster
Der Hauptarbeitsbereich zum Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten in Arbortext Editor.
Element
Datenkomponenten, die ein Dokument bilden. Elemente sind im Gegensatz zu Elementtypen nicht abstrakt.
Elementtyp
Eine Klasse, die aus Elementen mit ähnlichen Merkmalen besteht. Alle Elemente eines gängigen Typs müssen denselben Attributsatz besitzen, sie können jedoch unterschiedliche Attributwerte aufweisen. Hinsichtlich der enthaltenen untergeordneten Elementtypen oder reinen Datenfolgen und ihrer Reihenfolge müssen sie jedoch denselben Beschränkungen unterliegen.
Elementtyp-Deklaration
Gibt die Elementtypen an, die in einem Dokument eines bestimmten Dokumenttyps vorkommen dürfen, und die Reihenfolge, in der die Elemente vorzukommen haben.
Elementtyp-Name
Der Name eines Elementtyps. Der Elementtyp-Name wird zwischen den Trennzeichen der Start- und End-Tags angezeigt.
Gedankenstrich
Ein Gedankenstrich ist so groß wie das Quadrat der Schriftgröße (üblicherweise so breit wie der Buchstabe "m", der breiteste Buchstabe in einer proportionalen Schriftart). Bei Schriftgröße 6 wäre der Gedankenstrich 6 Punkt breit, bei Schriftgröße 18 achtzehn Punkt.
Entity
Ein eigenständiges Datenstück, auf das als Einheit verwiesen werden kann. Entities können Text, z.B. einen Textbaustein, oder einen DTD-Satz enthalten. Sie bieten eine bequeme Möglichkeit, oft wiederholte Zeichen, Sätze oder Absätze in ein Dokument einzubauen oder verschiedene Informationseinheiten (z.B. Grafiken oder externe Dateien) zu integrieren. Innerhalb eines Systems kann ein Dokument in verschiedenen Teilen und jeder Teil an einem anderen Speicherort gespeichert werden.
Entity-Deklaration
Deklariert die Entities, die in einem Dokument verwendet werden können. In einer DTD kann eine Deklaration durch den Suchbegriff ENTITY identifiziert werden. Es gibt zwei Arten von Entity-Deklarationen:
Allgemeine Entities begründen Ersetzungen, die in einem Dokument vorkommen, und sie speichern Textzeichenfolgen, die Markups enthalten können. Der allgemeinen Entity geht ein kaufmännisches Und-Zeichen (&) als Start-Trennzeichen voraus.
Parameter-Entities definieren Ersetzungen, die in einer DTD vorkommen, und sie enthalten oft Zeichenfolgen mit Elementnamen oder Attributdefinitionen. Einer Parameter-Entity geht ein Prozentzeichen (%) als Start-Trennzeichen voraus.
Entity-Anzeige
Bestimmt, ob definierte Entities im Bearbeitungsfenster als Tags oder Text angezeigt werden.
Entity-Verweis
Entities sind durch Verweise im Markup eines Dokuments verbunden. Ein Entity-Verweis ist eine Anfrage zur Verwendung der Entity an einer bestimmten Position im Dokument. Die Entity muss vorher innerhalb des Dokuments oder extern definiert werden.
enumerate
Die Formatvorlagenkategorie, die automatische Nummerierung ausführt.
einblenden
Anzeigen des von Tags eingefassten Inhalts auf dem Bildschirm zum Bearbeiten des kompletten Texts.
Externe Entity
Eine Entity, die getrennt und extern von den Deklarationen besteht, die sie für nachfolgende Verweise identifizieren.
Externe Untermenge
Der DTD-Satz, auf den in der Dokumenttyp-Deklaration durch die öffentliche ID oder die System-ID der DTD verweisen wird.
Datei-Entity
Eine in das Dokument durch einen Verweis eingeschlossene externe Datei.
fillval
In der Ausgabespezifikation ist dies der Begriff für das, was in Arbortext Editor "Use Value" (Wert verwenden) genannt wird. Fillval verwendet den Wert eines Attributs in einem Dokument als den Wert eines Formatierungsmerkmals oder als Text. Beispielsweise kann ein Dokumentattribut in einer Formatvorlage verwendet werden, um die Anzahl der Spalten anzugeben, oder ein pubno-Attribut kann in einer Seitenfußzeile als Publikationsnummer ausgegeben werden.
Filter
Ein Programm, das einen Eingabedatenstrom auf klar definierte Art zu einem Ausgabedatenstrom verarbeitet. Er ist für die Verwendung als Stufe in einer Erstellungspipeline bestimmt. Ein reiner Filter verarbeitet keine andere Eingabe oder Ausgabe, außer im Falle eines Fehlers. Die in einem Erstellungsfilter zu verarbeitenden Daten werden als eine Reihe von SAX-Ereignissen dargestellt.
Unverankert
Ein FOSI-Merkmal, durch das Text, Grafiken und Tabellen von der Originalposition im Dokument an eine andere Position verschoben werden können. Leerstellen sollen dadurch reduziert und ein kontinuierlicher Textfluss unterstützt werden.
Fokus
Der aktive Bereich. Bei zwei geöffneten Fenstern ist das Fenster im Fokus, in dem sich der Cursor befindet, und mit der Tastatur eingegebene Befehle wirken sich auf das Fenster aus. Durch Drücken der Taste Alt wechselt der Fokus zur Menüleiste, sodass mit den Pfeiltasten ein Pulldown-Menü ausgewählt werden kann.
Schriftfamilie
Ein kompletter Zeichensatz in einer bestimmten Schriftart.
Schriftskalierung
Vergrößern oder Verkleinern der Größe von Text oder Tags auf dem Bildschirm. Durch diese Einstellung wird nur die Online-Anzeige, nicht aber das Dokumentformat beeinflusst.
Formatierte Ausgabe
Die Ausgabe bei Formatierung mit einer Formatvorlage. Die Eingabedatei wird dabei nicht geändert. Formatierte Ausgabe wird auch als komponierte Ausgabe bezeichnet.
FOSI
(Formatting Output Specification Instance) Eine Formatvorlage für alle Dokumente eines bestimmten Dokumenttyps. Eine FOSI enthält Formatierungsinformationen für alle Elemente in einem Dokument.
Frameset
Legt die Darstellung des Browserfensters bei der Anzeige eines Dokuments fest. Ein Frameset umfasst die Formatvorlage, Frameset-Grafiken (z.B. Schaltflächen und Aufzählungszeichen), Skripts zum Navigieren der Website, HTML-Dateien und inhaltsspezifische Grafiken.
Ftree
Eine interne Baumdatenstruktur, die das Dokument darstellt, das die ausgabeunabhängige Formatierungsstruktur definiert. Die Formatierungsstruktur, auch Ftree-Knoten genannt, verfügt über Attribute, die aus einer auf das Dokument angewendeten Formatvorlage, wie einer FOSI, stammen.
Generalisierung
Der DITA-Vorgang, bei dem ein spezialisierter Informationstyp oder eine spezialisierte Informationsdomäne dem Vorgängerelement-Informationstyp oder der Vorgängerelement-Domäne zugeordnet werden kann.
Verallgemeinertes Markup
Die Festlegung identifizierter Elemente, wie Absätze, Überschriften usw., ohne Angabe der endgültigen Darstellung der auszuführenden visuellen Funktion. Dieser Vorgang wird auch als "ausdrückliches Markieren" bezeichnet.
Generierter Text
Vordefinierter Text, der beim Veröffentlichen Ihres Dokuments von der Formatvorlage für Ihren Dokumenttyp automatisch ausgegeben wird. Generierter Text kann aus Listenzählern, Abschnittnummerierung, Inhaltsverzeichnissen und Indizes bestehen.
Generische ID
Markierungsname eines Elements.
Hierarchische Struktur
Ein logisches System unter- und übergeordneter Beziehungen zwischen den Elementen eines Dokuments.
Silbentrennung
Die Unterbrechung eines Wortes am Ende einer Textzeile zum Zweck der Zeilenausrichtung.
Einzug
In Arbortext Editor ist dies eine FOSI-Kategorie zum Festlegen der horizontalen Position des linken und rechten Rands und der ersten Zeile eines Blockelements.
Index
Eine alphabetisch angeordnete Liste, die einen alternativen Zugriff auf die Informationen in einem Dokument bietet. Der Unterschied zwischen einem Index und einem Inhaltsverzeichnis oder einer Abbildungsliste ist die Anordnung der aufgeführten Informationen. Inhaltsverzeichnisse und Abbildungslisten führen die Informationen in der Reihenfolge auf, in der sie im Dokument dargestellt sind, während ein Index eine alternative Zugriffsmöglichkeit auf die Informationen in Form eines alphabetischen Verzeichnisses von Schlüsselbegriffen bietet.
Indexeinträge
Die einzelnen Paare aus Thema und Bezugspunkt, die den Index bilden. Das Thema ist der Zugriffspunkt des Index. Auf dem Papier ist der Bezugspunkt normalerweise eine Zahl, die eine bestimmte Seite angibt. Online ist der Bezugspunkt meist ein Hyperlink.
Indexgruppenüberschriften
Die Überschriften von Abschnitten, die für eine effizientere Suche in einen Index aufgenommen werden. Beispiele hierfür sind: A-C, Intel 286-Intel 486 und 1-99. Zahlen, Symbole und auch Buchstaben können Gruppenüberschriften sein.
Vererbung
Fehlende Formatierungsmerkmale werden vom übergeordneten Element zur Verfügung gestellt. Es gibt zwei Arten der Vererbung: Zeichenlistenvererbung und Kategorievererbung.
Inline-Element
Ein Element, das weder am Anfang noch am Ende von Zeilen steht. Einige Kategorien treffen auf Inline-Elemente nicht zu.
Eingereihte Formel
Eine Formel, die im Textfluss ohne vertikalen Abstand angezeigt wird.
Instanz
Ein XML-Begriff, der sich auf das aus Markup und Text bestehende Dokument bezieht.
Intelligente Grafik
Ein Grafiktyp, der Metadaten enthält, die Interaktivität ermöglichen. Interaktivitätsarten sind beispielsweise das Hinzufügen von Hot Spots, Bearbeitung durch Benutzer (zum Beispiel Drehen oder Auswählen von Teilen des Bildes) und das Anzeigen von softwaregenierierten Animationen. Intelligente Grafiken werden in Arbortext Editor in einem eingebetteten Viewer angezeigt. Ihnen ist eine Symbolleiste zugeordnet, über die Sie die Anzeige der Grafik ändern können. Intelligente Grafiken können darüber hinaus vordefinierte Ansichten speichern, zu denen Sie eine Verknüpfung herstellen können. Ein Beispiel für eine intelligente Grafik ist ISO, das Grafikformat für Arbortext IsoDraw.
Interne Untermenge
Der Teil einer Dokumenttyp-Deklaration, der andere Deklarationen als die externe DTD enthält.
Interne Benutzertabelle
Eine Tabelle mit den Benutzern und ihren Eigenschaften in einer Sitzung von Arbortext Editor.
ISO
Der Name der Organisation, International Organization for Standardization, aber kein Akronym.
ISO 8879
Die Standardnummer, die SGML, Standard General Markup Language, von der International Organization for Standardization (ISO) zugewiesen wurde.
Java Beans
Eine Spezifikation für eine selbstbeschreibende Plug-and-Play Java-Komponente. Java Beans werden in Arbortext Editor nicht unterstützt.
Java-Klassenpfad
Eine Verzeichnisliste, anhand derer die Java Virtual Machine nach Java-Klassen sucht.
Java Native Interface (JNI)
Eine Funktion der Java-Plattform zur Eingliederung von nativem Code (d.h. C, C++) und Java-Code in eine Anwendung. Arbortext Editor verwendet diese Funktion zur Unterstützung der Java-Schnittstelle.
Primitiver Datentyp, Java
Der (in Java) deklarierte Typ einer Java-Variablen. Dies sind die acht einfachen Datentypen: boolean, byte, char, double, float, int, long und short.
Java Reflection
Ein Java-Programm, das die Fähigkeiten von Java-Klassen und Methoden zur Laufzeit analysiert.
Java Runtime Environment (JRE)
Ein Satz Programme und Dateien, mit dem Sie in der Java-Programmiersprache verfasste Anwendungen ausführen können. In Versionshinweise zu Arbortext Editor, Arbortext Styler und Arbortext Architect finden Sie Informationen zu Versionen von JRE. Java Runtime Environment ist im Internet unter folgender Adresse erhältlich: http://java.sun.com.
Ausrichtung
Anordnung von Text und Abständen auf einer Zeile, sodass der rechte und der linke Rand jeweils ausgerichtet sind.
Zusammenhaltsregeln
Bedingungen, die den Umbruch von Elementen über Spalten- oder Seitengrenzen hinweg kontrollieren und verhindern.
Positionieren an
Festlegen eines "Tabulators" in der FOSI an der Stelle, wo der Text positioniert werden soll.
Kerning
Verbessern des Erscheinungsbilds eines Zeichenpaars durch Verringern des Abstands zwischen ihnen.
Tastaturbelegung
Programmierte Befehle, die beim Drücken einer Taste (z.B. F1) oder einer Tastenkombination (z.B. Strg+D) ausgeführt werden.
Latin1
Ein Acht-Bit-Code (ein Byte), der als Erweiterung zu ASCII entwickelt wurde, um zusätzliche Zeichen und Symbole ausdrücken zu können.
Füllzeichen
Die Wiederholung eines Zeichens, durch die das Auge über eine große Lücke im Text geführt werden soll, wie bei den gepunkteten Führungslinien in Inhaltsverzeichnissen.
Zeilenhöhe
Der Abstand zwischen den Grundlinien von Textzeilen.
Link
Links sind Verweise auf Ziele in Dokumenten und im Internet. Links werden in der .dcf-Datei eines Dokumenttyps definiert.
Linkziel
Linkziele sind Stellen in dem aktuellen Dokument oder URLs lokaler oder webbasierter Dokumente, die mit den Links verknüpft sind. Link-Elemente werden in der .dcf-Datei eines Dokumenttyps definiert.
Lokale Formatvorlage
Eine Formatvorlage, die aufgrund ihres Dateinamens automatisch allen Dokumenten eines bestimmten Dokumenttyps im gleichen Verzeichnis unter Einhaltung bestimmter Konventionen zugeordnet wird.
Marked-Section
Teil eines Arbortext Editor Dokuments, das zur bedingten Verarbeitung mit Tags versehen ist.
Markup
IDs, die in SGML, XML und HTML zur Markierung der Inhaltsstruktur der Dokumentelemente verwendet werden. Im Bearbeitungsfenster werden diese Kennungen als Tag-Paare oder einzelne Tags angezeigt. Ein Markup enthält auch Verarbeitungsanweisungen.
Markup-Deklaration
Anweisungen, die steuern, wie andere Markups interpretiert werden. Die Deklarationen können zum Definieren von Entities und zum Erstellen der formalen Strukturdefinition eines Dokuments verwendet werden.
Metadaten
Informationen zu Daten, die gespeichert werden sollten, die aber im Allgemeinen beim Formatieren nicht in ein Dokument integriert werden. Beispiele sind Revisionsverlaufsinformationen oder der Name des Autors.
Mnemotechnisches Kürzel
Ein ausgewähltes Zeichen (Buchstabe oder Zahl) in der Bezeichnung eines Dialogelements. Der Eingabefokus wird vom System auf das dem mnemotechnischen Kürzel zugeordnete Dialogfenster gesetzt, wenn der Benutzer die mit dem mnemotechnischen Kürzel verbundene Taste oder die Tastenkombination Alt+Taste drückt. Durch ein mnemotechnisches Kürzel kann ein Benutzer schnell mit der Tastatur zu einem bestimmten Dialogelement wechseln.
Benannte Farben
Namen, die anstelle von numerischen RGB-Werten als Farbattributwerte verwendet werden können. Gültige benannte Farben in Arbortext sind aqua, black, blue, brown, gray1, gray2, gray3, gray4, gray5, green, lime, maroon, navy, olive, orange, red, teal, white, yellow und violet. (Um die Rückwärtskompatibilität sicherzustellen, gilt gray als Synonym für gray3.) Da benannte Farben zur Anzeige in UNIX und Windows auf verschiedene Art optimiert werden, sind die Standard-RGB-Werte für einige benannte Farben zwischen den beiden Plattformen unterschiedlich.
Nicht-wiederholende Kategorien
In einer FOSI sind das die Kategorien, die nur einmal für ein bestimmtes Element angewendet werden können. Nicht-wiederholende Kategorien umfassen unter anderem Schriftart, Zeilenhöhe und Silbentrennung. Wenn eine nicht-wiederholende Kategorie mehr als einmal angegeben wird, wird der zuletzt angegebene Wert verwendet.
Notation (oder Notationsdeklaration)
Wenn der Inhalt nicht aus Standarddatenzeichen besteht, kann das System aus der Notationsdeklaration erkennen, wie der Inhalt zu verarbeiten ist. Die Notationsdeklaration gibt an, welche Elemente in Dokumenten verwendet werden können, während sie ihre eindeutige Notation behalten.
Vorkommen
Das Vorkommen eines Elements innerhalb seines Elternelements kann für eine abweichende Formatierung verwendet werden. Arbortext Editor unterstützt das Vorkommen von first, last, notfirst, notlast, middle, one, only und all. Jedes Vorkommen kann über einzigartige Formatierungsmerkmale verfügen. Beispielsweise könnte der erste auf den Titel folgende Absatz keinen Einzug haben, während alle anderen Absätze innerhalb des übergeordneten Elements über einen Einzug verfügen.
Schusterjunge
In der Typographie die Situation, in der die erste Zeile eines Absatzes auf einer Seite unten beginnt und der restliche Absatz oben auf der nächsten Seite angezeigt wird.
In einer FOSI die Anzahl der Zeilen, die am Ende einer Spalte verbleiben müssen.
Outspec-DTD
Eine DTD für FOSI-Formatvorlagen, die auf der Ausgabespezifikation MIL-PRF-28001C basiert.
Palette
Eine Komponente des Equation Editor, die wiederverwendbare Versionen gebräuchlicher Symbole und Funktionen enthält. Sie kann entsprechend dem Wunsch des Benutzers angepasst werden.
Parameterdatei-Entity
Eine externe Datei-Entity. Ermöglicht den Verweis von einer Datei mit Entity-Deklarationen oder -Verweisen zu einer anderen Datei mit Entity-Deklarationen.
Parser
Ein Computerprogramm, das eine SGML- oder XML-Deklaration entweder liest oder voraussetzt, anschließend über den Dokumenttyp spezifische Markup-Regeln annimmt und schließlich ermittelt, ob das Dokument diesen Regeln entspricht.
Einfügepuffer
Ein Bereich zur temporären elektronischen Speicherung, wo ausgeschnittener oder kopierter Text und Markups gespeichert werden. In einigen Softwareprodukten wird dieser Bereich auch "Zwischenablage" genannt.
PCDATA
(Parsed Character Data) Text, der vom Parser geprüft wird, um sicherzustellen, dass alle eingebetteten Markups aufgelöst wurden.
PDF
(Portable Document Format) Ein Dateiformat von Adobe für die plattformübergreifende Anzeige formatierter Dokumente mit einer Anwendung wie Adobe Acrobat Reader. PDF-Dateien behalten die ursprüngliche Formatierung des Dokuments, einschließlich Schriftarten, Farbe und Grafiken, bei.
PDL
(Page Description Language) Eine Programmiersprache für die Beschreibung der Anzeigedarstellung einer Seite, die Text, Grafiken und ein Beispielbild enthält. Sie ermöglicht die Übermittlung einer hochwertigen, geräteunabhängigen Beschreibung eines Dokuments zwischen einem Erstellungs- und einem Anzeigesystem.
Ausstehende Änderung
Wenn die Funktion zur Änderungsverfolgung aktiviert ist, wird das Hinzufügen oder Löschen von Text oder Markups verfolgt. Die Änderungen können dann akzeptiert oder abgelehnt werden.
Ständige Dateinamen
Namen, die Abschnitten in einem Dokument bei der Erstellung für das Internet durchgehend zugewiesen werden können. Die während der Erstellung verwendeten Namen werden durch die Arbortext Styler Formatvorlage oder durch Tags mit Verarbeitungsbestimmungen bestimmt, die in jedem Abschnitt des Dokuments eingefügt werden. Bei der Veröffentlichung eines Dokuments wird jeder Abschnitt als eine HTML-Datei gespeichert.
Pica
Eine typografische Einheit für vertikale Maße. Ein Pica besteht aus 12 Punkten.
Pipeline
Eine Reihe von Filtern, die eine Aufgabe in mehreren Schritten verarbeiten. Jeder Filter nimmt Eingaben auf und produziert Ausgaben, die an den nächsten Filter (oder, bei Verzweigungen, an die nächsten Filter) in der Pipeline weitergeleitet werden. Die Pipeline wird durch ein Composer-Konfigurationsdokument (.ccf) konfiguriert. Eine aktive Filterpipeline ist ein geschlossenes System mit einer genau angegebenen Eingabe (Quelle) und einer genau angegebenen Ausgabe (Serializer).
Punkt
Eine sehr kleine typografische Einheit, die im Allgemeinen die Größe von Schriftzeichen beschreibt. In Arbortext Editor ist ein Inch gleich 72,27 Punkten.
Postspace
Der nach einem Element zusätzlich zum Standardabstand hinzugefügte vertikale Abstand.
Vorformatiert
Asis-Formatierung, die die Zeilenumbrüche und Leerstellen der ursprünglichen Datei berücksichtigt.
Prespace
In einer FOSI der vor einem Element zusätzlich zum Standardabstand hinzugefügte vertikale Abstand.
Verarbeitungsanweisungen
Anweisungen zum Ausführen eines Vorgangs an das verarbeitende System in seiner eigenen Sprache. Im Gegensatz zu anderen Arten von Markups sind Verarbeitungsanweisungen systemabhängig und normalerweise auch anwendungsabhängig. Sie müssen in der Regel geändert werden, wenn das Dokument auf eine andere Art verarbeitet wird (z.B. wenn der Formatierungsstil geändert wird), oder wenn das Dokument auf einem anderen System, das die Verarbeitungsanweisungen möglicherweise ignoriert, verarbeitet wird.
Profil
Die für eine bestimmte Komponente gültige Zielgruppe oder Anwendung (z.B. novice oder Windows). Ein angewendetes Profil ist ein Profil, das einem Element zugewiesen wurde.
Profilklasse
Der einer Profilkategorie gegebene generische Name (z.B. user level oder operating system). Mit Profilklassen können verbundene Profile gruppiert werden.
Proportionale Schriftart
Eine Schriftart, deren Buchstaben unterschiedlich breit sind.
Pseudoelement
In einer FOSI ein Element-im-Kontext, für das es kein entsprechendes Element im Dokumenttyp gibt. Pseudoelemente können in Formatierungspseudoelemente und Programmierungspseudoelemente eingeteilt werden.
Öffentliche ID
Eine veröffentlichte Zeichenfolge in einem bestimmten Format, die eine Entity oder Notation zur allgemeinen Verwendung auf vielen verschiedenen Systemen identifiziert.
Putgraph
In FOSIs die wiederholende Kategorie, die die automatische Ausgabe von Grafiken aus einem Element steuert.
Horizontale Ausrichtung
Die horizontale Ausrichtung von Textblöcken im Verhältnis zu den Rändern. Die folgenden vier Ausrichtungstypen werde unterstützt: Linksbündig (flush left), Rechtsbündig (flush right), Flattersatz links (ragged left) und Flattersatz rechts (ragged right). Die FOSI-Ausrichtungswerte können in XML-Dokumenten durch Elemente mit dem xml:space-Attribut überschrieben werden.
Quickmark
Ähnliche Funktion wie ein Lesezeichen; Quickmarks werden jedoch nicht benannt, und pro Dokument ist nur ein Quickmark zugelassen.
RCDATA
Abkürzung für "Replaceable Character Data", enthält ausschließlich Text und Entities.
Verweis-IDs
Verweisnamen für Kennungen, die auf eine Tag-ID an anderer Stelle verweisen. Bei Querverweisen beispielsweise verwendet Arbortext Editor den für einen Tag deklarierten Identifier (ID), um die angegebene Tag-ID zu finden. Arbortext Editor gleicht die referenzierten Identifier-Namen mit dem entsprechenden Tag ab.
Bereiche
Ein Bereich ist eine rechteckige, durch das region-Element definierte Fläche auf einer Seite. Ein Bereich kommt in formatierten Ausgaben wie Druckausgaben oder PDFs vor und wird in einer FOSI oder einer XSL-FO-Formatvorlage mit dem Seitenlayout definiert. Seine Attribute geben Merkmale wie Inhalt, Größe, Position und Ausrichtung an. In einem FOSI kann ein Bereich als Teil von pagespec oder rectopg, versopg, rectobb, versobf, and blankpg festgelegt werden. In XSL-FO ist ein Bereich als eines der Bereichsobjekte wie fo:region-start und fo:region-end definiert.
Reguläre Ausdrücke
Diese Sonderzeichen werden bei Suchen als Platzhalter für Textzeichenfolgen mit gemeinsamen Eigenschaften verwendet.
Beziehungstabelle
Eine spezialisierte Tabelle in einem DITA-Strukturdokument, mit dem zugehörige Themen angegeben werden.
reltable
Siehe Beziehungstabelle
Wiederholende Kategorien
In einer FOSI können diese Kategorien mehr als einmal angegeben werden. Wiederholende Kategorien umfassen unter anderem use text, save text, ruling und enumerate.
Repository Adapter Framework
Eine Softwareebene, mit der Verhalten implementiert wird, das verschiedene Adapter für Content-Management-Systeme (CMS) gemeinsam haben. Einzelne Adapter stellen die ihnen eigenen Funktionen und Merkmale zur Verfügung und erweitern damit das Framework.
Komplettdokument
Ein aus einem DITA-Strukturdokument generiertes XML-Zwischendokument, das alle Inhalte enthält, auf die im Strukturdokument verwiesen wird. Das Komplettdokument kann für Vorgänge wie Rechtschreibung, Suchen/Ersetzen und Erstellen von Formatvorlagen verwendet werden.
Quellenverwaltung
Ein Dialogfenster von Arbortext Editor mit Registerkarten, über die Sie neue Inhalte einfügen oder in DITA-Dokumenten vorhandene Inhalte ändern können. Mit der Quellenverwaltung können Sie Topic-Referenzen, Inhaltsreferenzen, Bilder und Links oder Querverweise usw. einfügen.
RGB-Spezifikation
Eine Zeichenfolge mit 3 Hexadezimalzahlen, die die Intensitätswerte von Rot, Grün und Blau (RGB) einer Farbe angeben. Jeder Wert besteht aus einer zweistelligen Hexadezimalzahl im Bereich von 0 bis FF (in Dezimalzahlen 0 bis 255), wobei 0 für die minimale Intensität (0 oder 0%) und FF für die maximale Intensität steht (255 oder 100%). Beispielsweise beschreibt #00AAFF eine Farbe, die aus einer Rotkomponente von 00 (0 oder 0%), einer Grünkomponente von AA (170 oder 66,67%) und einer Blaukomponente von FF (255 oder 100%) besteht.
Von links nach rechts
Gibt in Tabellen die Leserichtung an, wobei mit der obersten linken Zelle begonnen und dann in horizontaler Richtung von links nach rechts fortgefahren wird. Am Ende der Zeile wird mit der Zelle ganz links in der nächsten Zeile fortgefahren, wobei wieder von links nach rechts gelesen wird. Die letzte Zelle ist die Zelle ganz rechts in der letzten Zeile der Tabelle.
Beispieldokument
Wird auch als Demo-Dokument bezeichnet. Es ist ein Dokument, das auf Ihrem Dokumenttyp basiert und sowohl Markups als auch Text enthält.
save text
In FOSIs ist das die wiederholende Kategorie, die Elementinhalte, Attributwerte oder generierten Text zur Ausgabe an anderer Stelle in einem Dokument speichert.
SAX
Einfache API für XML. SAX ist eine ereignisbasierte API. Sie meldet Parsing-Ereignisse (wie den Anfang und das Ende von Elementen) über Callbacks direkt an die Anwendung. Die Anwendung bearbeitet keine externe Struktur. Stattdessen implementiert sie Handler für die verschiedenen Ereignisse, z.B. startDocument und startElement.
SDATA
Eine Variante von CDATA. SDATA gestattet bewusst systemabhängige Escape Codes. Die Gründe hierfür sind folgende:
eine Warnung für Benutzer, dass diese Daten wahrscheinlich nicht übertragbar sind
Durch das "S" weiß der Parser, dass für diese Daten möglicherweise ein anderer Prozess erforderlich ist.
Serif
Die Linie in einer Schriftart, die einen Buchstabenstrich am Ende quer zu seiner Grundrichtung abschließt. Einige Schriftartfamilien verwenden Serife, andere sind serifenlos.
SGML
(Standard Generalized Markup Language) Ein internationaler Standard zum Auszeichnen von Dokumentinhalten unabhängig vom Format. Auf diese Weise ist sie system- und verarbeitungsunabhängig und eine übertragbare Markup-Sprache.
Kontextmenü
Dieses kurze Menü wird durch Rechtsklicken mit der Maus aufgerufen und enthält regelmäßig verwendete Befehle, die der aktuellen Position des Cursors entsprechen.
Serializer
Ein Filter in einer Erstellungspipeline, der außerhalb der Pipeline Ausgaben produziert (wie ein DOM-Dokument oder eine HTML-Datei). Ein reiner Serializer generiert keine SAX-Ausgabe. Wird gelegentlich auch als "Sink" bezeichnet.
Kapitälchen
Großbuchstaben, deren Größe jedoch der x-Höhe einer Schriftart und nicht der Größe der Anfangsgroßbuchstaben entspricht.
Spezialisierung
Das DITA-Verfahren zum Erstellen neuer Informationstypen und zum Beschreiben neuer Informationsdomänen auf der Grundlager vorhandener Typen und Domänen.
specval
In der Ausgabespezifikation ist dies der Begriff für das, was in Arbortext Editor als "Test Value" (Testwert) bezeichnet wird. Ein Testwert testet den Wert eines Attributs in einem Dokument, um zu bestimmen, welches Attribut angewendet werden muss. Eine FOSI kann beispielsweise überprüfen, ob ein Attribut auf Entwurf oder Endversion festgelegt wurde, und den Zeilenabstand entsprechend anpassen.
Strukturelle Bearbeitung
Bearbeiten (z.B. Einfügen, Ändern oder Löschen) der Tags eines Dokuments, die die Struktur des Dokuments ausmachen.
Struktur-Editor
Ein Editorprogramm, das ineinander verschachtelte Anfangs- und End-Tags zur Verfügung stellt und so die Einhaltung von Kontextregeln ermöglicht.
Stil
Die auf ein bestimmtes Element angewendete Textformatierung. In der FOSI-Terminologie ist es ein E-I-C.
Ein Schriftstil (auch Inline-Stil) steuert Textdarstellungsmerkmale wie Schriftfamilie, Schriftneigung oder Schriftschnitt. Durch den Absatzstil (auch Blockstil) werden die Parameter für vorausgehende und nachfolgende Abstände festgelegt. Ein Stil umfasst einen "Kontext", einen grundlegenden Eigenschaftensatz und eventuell weitere lokale Stileinstellungen (z.B. die Einstellungen in einer E-I-C-Zeichenliste).
Stiltyp
Die Eigenschaft eines Stils, dessen Wert entweder "Absatz" oder "Zeichen" aufweist. Ein Absatzstil ist jeder Stil, der vorher oder nachher einen Zeilenumbruch (oder einen Spalten- oder Seitenumbruch) erzwingt oder entsprechend der FOSI-Terminologie "Block erzeugend" ist. Inline-Stile sind "Zeichentypen" und verursachen direkte Änderungen bei Buchstaben und Symbolen.
Formatvorlage
Eine Reihe von Stileinstellungen, die die Darstellung eines Dokuments bestimmen. Allgemeine, in Arbortext Editor verwendete Formatvorlagen umfassen Anwendungs-, Dokument-, lokale, aktuelle Editor- und aktuelle Druck-Formatvorlagen.
Verarbeitungsanweisung für Formatvorlagen-ID
Eine Verarbeitungsanweisung in einer FOSI- oder XSL-Formatvorlage, die den Titel der Formatvorlage und die Kompositionstypen, auf die sie angewendet werden kann, festlegt. Durch den Kompositionstyp werden die Kompositionsdialogfenster, in denen die Formatvorlage ausgewählt werden kann, und der Titel, unter dem die Formatvorlage im Dialogfenster angezeigt wird, bestimmt. Die Verarbeitungsanweisung befindet sich hinter der DOCTYPE-Deklaration, aber noch vor dem ersten Dokumentelement.
In XSL-Dateien hat sie folgende Form:
<?APT StylesheetID Title="title" CompositionTypes="..."?>
In FOSIs hat sie folgende Form:
<APT StylesheetID Title="title" CompositionTypes="...">
suppress
Eine sich nicht wiederholende Formatvorlagenkategorie in einer FOSI, durch die bestimmt wird, ob Elementinhalt in einem Dokument ausgegeben wird.
Symbolischer Parameter
Ein ersetzbarer Parameter in Aliasdefinitionen. Beispielsweise steht $1 für den ersten Parameter in einem Aliasaufruf.
Tag
Eine hauptsächlich zum Identifizieren des Typs und der Größe von Elementen verwendete grafische Darstellung der Zeichenfolge von Markup-Zeichen.
Tag-Paar
Symbole, die für Markup stehen und aus einem Anfangs- und einem End-Tag bestehen. Zwischen ein Tag-Paar können Text und weitere Tags eingefügt werden.
Vorlage
Eine Reihe vordefinierter Element-Tags zum Erstellen eines Dokuments. Die Vorlagen, die als Grundlage für die Dokumentstruktur verwendet werden können, werden durch den ausgewählten Dokumenttyp bestimmt. Auch ein Ausgangsdokument, mit dem ein Autor ein neues Dokument erstellt, wird als Vorlage bezeichnet. Es enthält alle grundlegenden Tags für das endgültige Dokument.
Testdokument
Ein Beispieldokument in Arbortext Architect. Zum Testen eines Dokumenttyps können Sie Testdokumente bearbeiten. Sie können in diese Dateien Elemente und Text einfügen und auf der Grundlage Ihres Dokumenttyps ein Dokument erstellen.
Testwert
Testet den Wert eines Attributs in einem Dokument, um zu bestimmen, welches Attribut angewendet werden muss. Eine FOSI kann beispielsweise überprüfen, ob ein Attribut auf Entwurf oder Endversion festgelegt wurde, und den Zeilenabstand entsprechend anpassen.
Text-Entity
Repräsentiert einen Textabschnitt oder eine Phrase. Text-Entities sind vor allem nützlich bei mehrfach verwendeten Phrasen oder sich wiederholendem Text, wie bei Firmennamen, oder bei Phrasen, die Änderungen unterliegen, wie Produktnamen und Versionsnummern.
Thesaurus
Eine Online-Funktion, die Definitionen, Synonyme und Antonyme für ausgewählte Wörter bietet.
Topic-Referenz
Ein Mechanismus in der DITA-Architektur, bei dem in einem DITA-Strukturdokument auf ein Thema oder eine andere Ressource verwiesen wird. Topic-Referenzen können andere Topic-Referenzen enthalten und ermöglichen so die Entwicklung von Hierarchien zur Navigation oder von Inhaltsverzeichnissen.
topicref
Siehe Topic-Referenz
Transformator
Ein Filter in einer Erstellungspipeline, der SAX-Eingaben erhält und SAX-Ausgaben steuert. Nachdem sein Anfangsstatus eingestellt ist, erhält ein reiner Transformator keine anderen Eingabedaten und hat keine weiteren Auswirkungen außerhalb der Pipeline. Die meisten Filter in einer Pipeline sind Transformatoren.
Unicode
Ein internationaler Zeichencodierungsstandard basierend auf einer 16-Bit Einheit sowie der internationale, auf diesem Standard basierende Zeichensatz wie in ISO/EIC 10646 UCS-2 beschrieben.
UNIX
Ein Betriebssystem mit Software, das von AT&T Information Systems entwickelt wurde und auf Computersystemen verwendet wird, die für viele verschiedene Anwendungen ausgelegt sind. Es ist ein anerkannter Industriestandard.
URI
(Uniform Resource Identifier) Der allgemeine Satz aller Namen und Adressen, die auf Objekte verweisen (normalerweise im Internet). Die gebräuchlichsten URIs sind URLs.
URL
(Uniform Resource Locator) Ein Entwurfsstandard für die Festlegung der Position eines Objekts oder Servers im Internet. Hier sind einige Beispiel-URLs:
http://www.w3.org
ftp://archiv.ihresite.com/archive/grafik/ihredatei.gif
https://siteserver:5000/e3/servlet/e3
news:comp.human-factors
Weitere Informationen zur Unterstützung von URLs in Arbortext Produkten finden Sie unter .
use text
In einer FOSI eine wiederholende Kategorie zur Festlegung generischen Texts in einem E-I-C.
use value
Verwendet den Wert eines Attributs in einem Dokument als den Wert eines Formatierungsmerkmals oder als Text. Beispielsweise kann ein Dokumentattribut in einer Formatvorlage verwendet werden, um die Anzahl der Spalten anzugeben, oder ein pubno-Attribut kann in einer Seitenfußzeile als Publikationsnummer ausgegeben werden.
Benutzerwörterbuch
Eine Datei mit Wörtern, die sich nicht im Arbortext Editor Wörterbuch befinden, und die zur Überprüfung der Rechtschreibung zusammen mit anderen Informationsquellen herangezogen wird. Erstellte Benutzerwörterbücher enthalten benutzerdefiniertes Vokabular oder für ein Unternehmen oder einen Standort spezifische Daten.
Vektorgrafiken
Die Darstellung oder Speicherung von Bildern als Folge von Liniensegmenten.
Ansicht
Eine vordefinierte Version einer intelligenten Grafik, die in der Grafik gespeichert ist. In der Grafikdatei einer intelligenten Grafik können mehrere Ansichten gespeichert sein.
Virtuelles HTML-Dokument
Ein Dokument, das von einem Ftree in ein internes Arbortext Editor Dokument umgewandelt wurde und der HTML-DTD entspricht. Sie können dieses Dokument mit ACL-Befehlen bearbeiten, bevor es ausgegeben wird.
W3C
(World Wide Web Consortium) Ein internationales Gremium zur Entwicklung allgemeiner Standards für die Weiterentwicklung und Interoperabilität des World Wide Web. Es wurde 1994 gegründet. Die Website des W3C ist http://www.w3.org.
Webfreundliches Grafikformat
Ein Grafikformat, das von einem Webbrowser angezeigt werden kann. Beispiele für webfreundliche Grafikformate sind JPEG und PNG.
Web-sichere Farben
Eine Palette mit 216 Farben, aus denen die tatsächlich in Browsern verwendeten Paletten bestehen. Die Farbpalette wurde für eine plattformübergreifende Verwendung optimiert. Durch die Verwendung dieser Farben ist sichergestellt, dass die Farben in veröffentlichten Dokumenten in diesen Browsern auf allen Plattformen, die mindestens 256 Farben unterstützen, vollkommen gleich wiedergegeben werden. (Aufgrund der unterschiedlichen Techniken, mit denen Bildschirme Farben wiedergeben, können allerdings Farbabweichungen auftreten.)
WebDAV
Abkürzung für "Web-based Distributed Authoring and Versioning", eine Reihe Erweiterungen für das HTTP-Protokoll, das Benutzern das Bearbeiten und Verwalten von Dateien auf Remote-Web-Servern ermöglicht. Eine Einführung in WebDAV finden Sie unter http://www.webdav.org.
Benutzer von Windows Arbortext Publishing Engine und Arbortext Editor können WebDAV-Dokumente öffnen, bearbeiten und speichern. Wenn Sie die WebDAV-Funktionalitäten von Arbortext Editor nutzen möchten, muss auf den verwendeten Servern WebDAV aktiviert sein. IIS wird beispielsweise mit aktiviertem WebDAV installiert. Bei Apache wird WebDAV beim Installieren von ModDAV aktiviert.
Witwe
In der Typographie die Situation, in der die letzte Zeile oder das letzte Wort eines Absatzes oben auf einer Seite und der erste Teil des Absatzes unten auf der vorherigen Seite angezeigt wird.
In einer FOSI die Anzahl der Zeilen, die am Ende einer Spalte verbleiben müssen.
WML
(Wireless Markup Language) Der Dokumenttyp, der verwendet wird, um Seiten für kleine drahtlose Geräte wie Mobiltelefone mit Browsern zu beschreiben. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.wapforum.org/.
x-Höhe
Die Höhe des Kleinbuchstabens x in einer bestimmten Schriftart.
Xalan
Xalan ist der von Apache hergestellte XSLT-Prozessor.
XML
(eXtensible Markup Language) Eine vereinfachte Form von SGML zur Verwendung und Verarbeitung im Internet.
XML-Namespace
Ein Mechanismus zur Unterscheidung von in XML-Dokumenten verwendeten Element- und Attributnamen, indem sie bestimmten URIs zugeordnet werden.
XSL-FO
Eine Variante der eXtensible Stylesheet Language, die zum Erstellen von Formatvorlagen verwendet wird, die Formatierungsobjekte enthalten. XSL-FO-Formatvorlagen definieren ein Layoutmodell und ein Vokabular zum Ausdrücken dieses Modells und werden zur Erstellung von Druck- und PDF-Dokumenten verwendet.
XSL
(eXtensible Stylesheet Language) Eine Sprache für die Erstellung von Formatvorlagen, mit denen Strukturtransformationen und Formatierungen auf XML-Daten angewendet werden. XSL besteht aus einer XSLT-Transformationssprache und einem Satz Formatierungsobjekte (FO) für die Zielsprache.
XSLT
Eine Variante der extensible Stylesheet Language, die zum Erstellen von Formatvorlagen verwendet wird, die Transformationsregeln für XML-Dokumente enthalten. Mit XSLT-Formatvorlagen wird der Inhalt eines XML-Dokuments in ein anderes XML-Dokument oder ein HTML-Dokument umgewandelt.
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